Prof. Köhler in „Spiegel“, „Focus“ und im MDR-Hörfunk


Prof. Dr. Karsten Köhler

Prof. Dr. Karsten Köhler, Leiter der Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit, hat im Zusammenhang mit seiner Publikation zu kompensatorischem Essen im Journal „Nutrients“ diverse Interviews in verschiedenen Medien gegeben.

Mit „SPIEGEL Wissenschaft“ sprach der Ernährungswissenschaftler im Rahmen des Artikels „Training und das Heißhunger-Dilemma – Wie beim Sport die Kilos am besten schwinden“, der am 19. April 2021 veröffentlicht wurde, unter anderem über Heißhunger nach dem Training und die besten Strategien für den Gewichtsverlust.

„Dass durch Sport die Kilos purzeln ist leider kein Automatismus“, erklärt Prof. Köhler im „Spiegel“-Interview. „Wir haben gerade in einer Studie festgestellt: Nach körperlicher Anstrengung wollen wir mehr essen, und wir essen impulsiver; das heißt: im Grunde genommen ist es uns dann egal, was wir essen, wir wollen nur schnellstmöglich den Hunger stillen. Diese kompensatorische Nahrungsaufnahme kann dazu führen, dass wir trotz körperlicher Betätigung sogar zunehmen. Bei 20 Prozent unserer Probanden war das so. Da geht dann schnell die Motivation verloren, weiter zu trainieren.“

„MDR Wissen“ strahlte am 9. April 2021 unter dem Titel „Warum Sie lieber vor dem Sport übers Essen nachdenken sollten“ einen Radiobeitrag mit Prof. Köhler aus. Darin ging er unter anderem auf den Zusammenhang von Sport und Ernährung ein und erklärte, warum der Körper sich verbrannte Kalorien nach einer sportlichen Aktivität wieder zurückholen möchte: „Das ist ein bekanntes Phänomen, und das ist genau das, was dieses kompensatorische Essen treibt, dass wir mehr essen und im Zweifelsfall dann eher ungesünder.“

Auf "FOCUS Online" wurde am 15. April 2021 die ursprüngliche Pressemitteilung zur Publikation von Herrn Prof. Köhler aufgegriffen, in der er berichtet, dass „die vorliegenden Resultate darauf hindeuten, dass die körperliche Anstrengung Sporttreibende dazu verleiten kann, nach dem Sport eher schneller und größere Mengen Nahrung zu sich zu nehmen. Da die Gewichtsabnahme für viele ein Hauptmotiv für das Sporttreiben ist und ein Nichterreichen der gewünschten Gewichtsabnahme den Ausstieg aus dem Sport wahrscheinlich macht, könnte es eine gute Strategie sein, sich schon vor dem Training zu überlegen, was man nachher essen möchte.“

Außerdem publizierte noch das US-amerikanische Gesundheitsportal „healthline.com“ am 17. April 2021 einen Artikel zum Thema „How Exercise Can Influence What We Eat — and How Much”. „Am überraschendsten war für uns, dass der Anstieg der – hypothetischen – Präferenzen für die Nahrungsmenge und den sofortigen Verzehr bereits unmittelbar nach dem Training auftrat, wenn auch nicht so stark", wird Prof. Köhler übersetzt darin zitiert.

Auch das US-amerikanische Online-Portal „MedicalResearch.com“, das über die neuesten Nachrichten von medizinischen Forschern und Gesundheitsdienstleistern berichtet, hat das Thema am 10. April 2021 im Rahmen eines Interviews mit Herrn Prof. Köhler aufgegriffen. Darin berichtet der Leiter der Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit, dass „das Timing wichtig ist – unsere Ergebnisse zeigten, dass die Wahl der Mahlzeit nach dem Sport einen anfälliger für ungesunde Entscheidungen macht, während man (im Durchschnitt) vor dem Sport eher gesündere Lebensmittel wählt – vorausgesetzt, Gewichtsverlust ist das Ziel.“

Zu guter Letzt hat auch der „Business Insider“, der globale Nachrichten zu aktuellen Wirtschaftsthemen, Politik oder Technik veröffentlicht, am 9. April 2021 auf seiner Website über diese Studie von Herrn Prof. Köhler berichtet.

 

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Kontakt:

Prof. Dr. Karsten Köhler
Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit
Georg-Brauchle-Ring 60/62
80992 München

Telefon: 089 289 24488
E-Mail: karsten.koehler(at)tum.de
 

Text: Romy Schwaiger
Foto: privat