Lehrveranstaltungen

Die Arbeitsgruppe verantwortet folgende Lehrveranstaltungen:

  • Einführung in die Pädagogik (Vorlesung, Lehramt) Grundlagen der Sportdidaktik (Vorlesung, Lehramt)
  • Grundlagen der Sportdidaktik
  • Angewandte Vermittlungskompetenz 1 (Seminar, Lehramt)
  • Angewandte Vermittlungskompetenz 2 (Seminar, Lehramt)
  • Unterrichtsbeobachtung und -analyse für das Unterrichtsfach Sport: (Begleitseminar zum studienbegleitenden Praktikum, Lehramt)
  • Examens-/Forschungskolloquium (Seminar, Lehramt) Unterrichtsplanung / -durchführung und -auswertung (Seminar, Lehramt)
  • Vermittlungsmethoden (Vorlesung, B.Sc.)
  • Vermittlungsmethoden (Seminar, B.Sc.)
  • Erlebnispädagogik (B.Sc. Sportwissenschaften)
  • Betriebliche Gesundheitsförderungsprogramme (Seminar, B.Sc.)
  • Gesundheits- und Bewegungspotenzial von Naturräumen (B.Sc. Gesundheitswissenschaften)
  • Nachhaltige Entwicklung in Organisationen (B.Sc. Gesundheitswissenschaften) 

Alle Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen finden Sie in der Zentralen Datenbank TUMonline unter Lehrveranstaltungsmanagement.


Abschlussarbeiten

Studierende haben die Möglichkeit, ihre Zulassungs-, Bachelor- oder Masterarbeit im Bereich der Sport- und Gesundheitsdidaktik zu schreiben. Eine Liste mit möglichen Themen für Abschlussarbeiten finden Sie in der untenstehenden Auflistung.

Zulassungsarbeit: Sportunterricht an außerschulischen Lernorten

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit TUMjunior sollen Exkursionsangebote an außerschulischen Lernorten zur späteren Durchführung mit Schulklassen erarbeitet werden. Ziel der Professur der Sport- und Gesundheitsdidaktik ist es hierbei, mehrere Exkursionskonzepte mit wissenschaftlichem Anteil für den Sportunterricht zu erarbeiten. Mögliche Zulassungsarbeiten könnten hierbei Exkursionen in verschiedenen Settings fokussieren, so z.B. in Naturräumen oder bewegungswissenschaftlichen Laboren. Inhalt der Abschlussarbeiten sollte neben der Ausarbeitung der Exkursionskonzepte auch die wissenschaftliche Aufbereitung der Inhalte sein. Ein Beginn ist ab sofort möglich.

Bei Interesse an diesem Thema oder weiterführenden Fragen melden Sie sich bitte bei Christoph Mall: christoph.mall@tum.de 

 

Empirische Abschlussarbeiten zu einem innovativen Unterrichtskonzept

Der Draußenunterricht bietet als innovatives Unterrichtskonzept die Chance auf vielfältige gesundheitsbezogene, kognitive, lernmotivationale und soziale Effekte bei Schüler*innen. Im Rahmen einer Erhebung an mehreren Schulen in Deutschland sollen verschiedene Facetten auf Schüler*innen- (z.B. die Aufmerksamkeitsleistung, Lernmotivation oder soziale Netzwerke) und Lehrkraftebene (z.B. Barrieren der Durchführung) untersucht werden. Inhalt der Bachelor- oder Masterarbeiten zu einzelnen Thematiken innerhalb dessen sollte neben der Auswertung auch die (teilweise) Erhebung der Daten in den Schulen vor Ort sein. Ein Beginn ist ab sofort möglich – die Erhebungen werden voraussichtlich ab Ende Oktober 2021 stattfinden können.

Bei Interesse an diesem Thema oder weiterführenden Fragen melden Sie sich bitte bei Jan Ellinger: draussenunterricht@sg.tum.de

 

Tanzen stärkt die Persönlichkeit!? Evaluation eines Tanz-in-Schulen-Projektes

Im Rahmen einer Masterarbeit soll ein bereits implementiertes Tanz-in-Schulen-Projekt im Raum München wissenschaftlich begleitet werden. Das Projekt richtet sich an Kinder oder Jugendliche und wird von erfahrenen Tanzpädagoginnen geplant und durchgeführt. Mit Hilfe eines quantitativen Erhebungsinstrumentes sollen die Effekte einer Teilnahme am Tanzprojekt auf einen ausgewählten „Aspekt des Selbst“ der TeilnehmerInnen (Bsp. Selbstwirksamkeit, selbstwahrgenommene Kompetenz in der Bewegung/im Tanz, Selbst-/ Körperbewusstsein) erfasst werden. Teil der Arbeit ist die Erhebung der Daten (Prä-Post-Test) sowie deren statistische Auswertung.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei tina.schwender@tum.de

 

Handball-Grundschüler aus Stadt und Land im Vergleich

Die breite sportmotorische Ausbildung der Kinder in den Altersstufen des Kinderhandballbereichs wird vom Deutschen Handballbund in dessen Rahmentrainingskonzeption hohe Priorität eingeräumt. Obwohl andere Dachverbände bereits eigene Testbatterien zur Abfrage sportartspezifischer Fertigkeiten entwickelt haben, existiert solch eine Testbatterie zur Erfassung der Handballfertigkeiten noch nicht. Es existieren jedoch einige sportmotorische Tests für Kinder im Grundschulbereich, die man auch auf die Spielsportart Handball anwenden kann. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll getestet werden, welche handballspezifische Fertigkeiten Grundschulkinder sowohl in Stadtgebieten als auch auf dem Land aufweisen. Das Thema umfasst - je nach Umfang - zwei Abschlussarbeiten und kann somit von zwei Studierenden bearbeitet werden: Eine Testung mit Schulen im ländlichen Gebiet und eine Testung mit Schulen im städtischen Raum. Beide Testungen können mit einem Handball-Eventtag der örtlichen Sportvereine kombiniert werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de

 

Weitere Themen im Bereich Sportunterricht:

  • Bewegung, Spiel und Sport im Rahmen von unterschiedlichen Formen der Ganztagsschule

Bei Interesse an einem dieser Themen melden Sie sich bitte bei filip.mess@tum.de

Analyse des Aktivitätsverhaltens von 3-10-jährigen Kindern im Projekt PAKTan

Das Projekt PAKTan (https://www.sg.tum.de/sportdidaktik/forschung/paktan/) widmet sich dem Thema der gesundheitlichen Chancengleichheit in Kitas (Hort und Kindergarten). Im Rahmen des Projekts wurde unter anderem das Aktivitätsverhalten der teilnehmenden Kinder anhand von zwei Erhebungsformen (MoMo-Aktivitätsfragebogen & Actigraphen) erhoben, die in der Abschlussarbeit ausgewertet werden sollen und verglichen werden können. Falls der Wunsch besteht kann zusätzlich bei der Datenerhebung zum nächsten Messpunkt (~Ende September - Mitte Oktober) teilgenommen werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Leonie Bauer über paktan.sg@tum.de und nennen Sie auch die Art Ihrer Abschlussarbeit (Bachelor-/Masterarbeit).

 

Empirische Abschlussarbeiten zur Bewegungsförderung bei Kindern und Jugendlichen in der Kommune

Im Rahmen einer erfolgreichen und groß angelegten Intervention zur Bewegungsförderung in den Wohngebieten Münchens werden mittels Fragebogen vielfältige Daten bei Kindern und Jugendlichen erhoben. Die Daten umfassen neben der körperlichen Aktivität auch das physische Selbstkonzept, die Selbstwirksamkeitserwartung, die Motivation und wahrgenommene Barrieren im Hinblick auf Sport und Bewegung in der Freizeit. Die individuelle Fokussierung auf einzelne thematische Aspekte im Rahmen einer Master- oder ambitionierten Bachelorarbeit  ist möglich und erwünscht. Neben der Aufbereitung und Auswertung der Daten (bzw. eines Teils dieser) sollen mögliche InteressentInnen auch bei der Rekrutierung der ProbandInnen (z.B. in Schulen) unterstützen. Da die Datenerhebung bereits in den kommenden Monaten stattfinden wird ist ein Beginn ab sofort möglich. 

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei jan.ellinger@tum.de

Planung, Durchführung und Auswertung eines Sportangebots für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung

An Bewegung, Spiel und Sport können auch Menschen mit einer Autismus-SpektrumStörung (ASS) teilhaben und auf diese Weise eine Steigerung ihrer Lebensqualität erfahren. Dies konnte in Einzelfallstudien wiederholt belegt werden. Bei der Entwicklung eines passenden Sportangebots ist die Adressatenorientierung wesentlich: So verschieden Menschen insgesamt sind, so unterschiedlich sind auch Menschen mit einer diagnostizierten ASS. Es besteht die Möglichkeit, weitere Einzelfallstudien zur Planung, Durchführung und Auswertung eines Sportangebots für einen Menschen mit einer ASS anzufertigen.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei bernd.banik@tum.de

Die Spieltechnik im organisierten Sport in Coronazeiten

Die weltweite Coronapandemie stellt den organisierten Sport vor gewaltigen Schwierigkeiten. Bereits laufende Meisterschaftsrunden mussten abgebrochen und am „grünen Tisch“ über Auf- und Absteiger in den jeweiligen Staffeln entschieden werden. Die Schwierigkeit für Verbände ihren jeweiligen Mitgliedern ein entsprechendes Sportangebot im Trainings- und Wettkampfbetrieb anzubieten, war auch in Zeiten von geltenden Satzungen und Ordnungen mehr als gegeben. Ohne oftmals stattfindender sportlicher Qualifikation für eine Meisterschaftsliga mussten innovative Modelle im Bereich der Spieltechnik herangezogen werden. Bereits seit einigen Jahren haben im europäischen Ausland innovative Ideen dazu Einzug erhalten. Die starre Einteilung im Nachwuchsbereich im zwei Jahresrhythmus wurde aufgeweicht und wissenschaftliche Erkenntnisse konnten somit praxisnah umgesetzt werden.

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, aufbauend auf verschiedenen Ideen der Sportarten im Bereich der Spieltechnik, die aktuelle Coronasituation und das Umgehen damit in den verschiedenen Sportarten zu durchleuchten. Eine exemplarische Evaluation von Spieltechnikmodellen in Coronazeiten am Beispiel des Bayerischen Handball-Verbandes stellt eine weitere praxisorientierte Möglichkeit dar. Das Aufgreifen auf innovative Modelle sowie die Empfehlung der Weiterentwicklung für Sportarten sind weitere unmittelbare Zielstellungen dieser Abschlussarbeit.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de

Handball auf Sand im Trainings- und Wettkampfkontext – eine qualitative Evaluation des Beachhandballs

Die Disziplin Beachhandball erfreut sich in Deutschland steigender Beliebtheit. Der Bayerische Handball-Verband war einer der ersten Handballlandesverbände, der den Beachhandball auch in seinem Leistungssportkonzept eingeführt und etabliert hat. Mit dem Bayerischen Stützpunktsystem und der Bayerischen Beachtour konnten Projektideen erfolgreich implementiert werden. Auch weitere Landesverbände gehen den Bayerischen Weg mit und setzen Ideen des Beachhandballs im organisierten Sport um. Die Grenze erscheint zwischen einer aufstrebenden Sportart, die auch die Leistungssportebene durch Nationalmannschaften bedient, und reinen Freizeitveranstaltungen für die verschiedenen Beteiligten - auch hinsichtlich der vermeintlichen Konkurrenzsituation zum Hallenhandball - kompliziert und aktuell noch fließend. Die Entwicklung und Erstellung einer eigenen Publikation (Leitfaden Beachhandball) sowie einer eigenen Lizenzstufe im organisierten Sport zeigt die stärker werdende Beachtung dieser Disziplin auf. Mittels der Durchführung eines qualitativen Evaluationskonzepts soll die aktuelle Ist-Situation des Beachhandballs am Beispiel des Landesverbands Bayern analysiert und konkrete Empfehlungen für die Zukunft des Beachhandballs entwickelt werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de

 

Auch eigene Themenvorschläge sind willkommen und werden gerne diskutiert. Verfassen Sie dazu Ihre Idee in Form eines kurzen Exposés (1 bis max. 2 Seiten), sodass Fragestellung (WAS), Relevanz (WARUM) sowie methodische Ansätze (WIE) deutlich werden. Bitte informieren Sie sich über die jeweiligen Profile der Dozierenden, in wessen Forschungsfeld Ihre Idee passt und wenden Sie sich an die/den jeweilige/n Dozent/in.


Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten

Bei der Anfertigung schriftlicher Hausarbeiten treten häufig Schwierigkeiten oder Unklarheiten bezüglich der Strukturierung und formalen Gestaltung auf. Der Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten soll Ihnen zum einen Hilfestellung bieten, zum anderen soll eine formale Angleichung der schriftlichen Arbeiten am Lehrstuhl für Sport- und Gesundheitsdidaktik erreicht werden.