Lehrveranstaltungen

Die Arbeitsgruppe verantwortet folgende Lehrveranstaltungen:

  • Einführung in die Pädagogik (Vorlesung, Lehramt) Grundlagen der Sportdidaktik (Vorlesung, Lehramt)
  • Grundlagen der Sportdidaktik
  • Angewandte Vermittlungskompetenz 1 (Seminar, Lehramt)
  • Angewandte Vermittlungskompetenz 2 (Seminar, Lehramt)
  • Unterrichtsbeobachtung und -analyse für das Unterrichtsfach Sport: (Begleitseminar zum studienbegleitenden Praktikum, Lehramt)
  • Examens-/Forschungskolloquium (Seminar, Lehramt) Unterrichtsplanung / -durchführung und -auswertung (Seminar, Lehramt)
  • Vermittlungsmethoden (Vorlesung, B.Sc.)
  • Vermittlungsmethoden (Seminar, B.Sc.)
  • Erlebnispädagogik (B.Sc. Sportwissenschaften)
  • Betriebliche Gesundheitsförderungsprogramme (Seminar, B.Sc.)
  • Gesundheits- und Bewegungspotenzial von Naturräumen (B.Sc. Gesundheitswissenschaften)
  • Nachhaltige Entwicklung in Organisationen (B.Sc. Gesundheitswissenschaften) 

Alle Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen finden Sie in der Zentralen Datenbank TUMonline unter Lehrveranstaltungsmanagement.


Abschlussarbeiten

Studierende haben die Möglichkeit, ihre Zulassungs-, Bachelor- oder Masterarbeit im Bereich der Sport- und Gesundheitsdidaktik zu schreiben. Eine Liste mit möglichen Themen für Abschlussarbeiten finden Sie in der untenstehenden Auflistung.

Themenbereich Schule / Sportunterricht

Evaluation eines innovativen „Draußenschule“-Projekts

Erfahrungen und Befunde internationaler Forschung legen nahe, dass ein regelmäßiger Schulunterricht im Freien vielfältige positive physische, psychische und soziale Effekte haben kann. Die TUM begleitet die Implementierung eines solchen Draußenschule-Projekts am Anna-Essinger-Gymnasium in Ulm unter wissenschaftlichen Aspekten. Dazu werden zur Beantwortung verschiedener Fragestellungen sowohl quantitative als auch qualitative Daten erfasst.

Gruppenvergleich der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von SchülerInnen im Draußenschule-Projekt

Bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse geben Anlass zu der Vermutung, dass sich durch den Unterricht im Freien die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Schülerinnen und Schüler verbessern könnte. Inhalt einer möglichen Abschlussarbeit soll der Gruppenvergleich über ein Schuljahr zwischen DraußenschülerInnen und einer Sportprofil- sowie den Regelklassen sein. Die Aufgaben interessierter Studierender umfassen hierbei neben der Datenerhebung auch die Datenverarbeitung und -auswertung im Zeitraum von Februar bis ca. September 2020. Hierbei kann auf erprobte und standardisierte Fragebögen zurückgegriffen werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei jan.ellinger@tum.de

Entwurf exemplarischer Stundenkonzepte im Draußenunterricht

Im Rahmen möglicher Zulassungs- oder Bachelorarbeiten von Studierenden sollen exemplarische Stundenkonzepte des Draußenunterrichts ausgearbeitet und kritisch betrachtet werden. Als Inspiration hierzu kann bei Schulstunden im Freien hospitiert werden sowie der direkte Austausch mit beteiligten und erfahrenen Lehrkräften stattfinden. Die Ergebnisse der Arbeit sollen die Basis für einen Abschlussbericht des gesamten Projektes gegenüber den Geldgebern bilden. Als Zeitraum der Datenerfassung und Hospitation werden April bis August 2020 angestrebt. Die Ergebnisdarstellung sollte bis zum Herbst des Jahres 2020 abgeschlossen werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei chris.becker@tum.de

Erhebung und Analyse der Cortisolsekretion von Schüler*innen im Draußenschuleprojekt

Annähernd ein Viertel aller Kinder und Jugendlicher in Deutschland weist psychische Auffälligkeiten auf und insbesondere die Stressbelastung ist mitunter bereits während der Schulzeit enorm. Für die Erhebung und Analyse der Cortisolsekretion als Stressindikator bei Schüler*innen in der 5. Jahrgangsstufe wird ein*e Kandidat*in für eine Masterarbeit gesucht. Die praktische Arbeit und Mithilfe im Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe umfasst neben der Mitarbeit bei der Datenerhebung Ende Februar/Anfang März in der Schule vor Ort u.U. auch Laborarbeit. Zwischen potenziellen Interessenten für die Abschlussarbeit und den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Projekts soll enger Austausch und direkte Zusammenarbeit bestehen.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei chris.becker@tum.de

 

Was beeinflusst die Schülermotivation im Sportunterricht?

Die Motivation der Schüler im Sportunterricht ist ein stets aktuelles und viel diskutiertes Thema. Dabei sind motivierte Schüler im Sportunterricht maßgeblich, wenn es gelingen soll, in der Schule den Grundstein für lebenslanges Sporttreiben zu legen, so wie es der Doppelauftrag des Schulsports – Erziehung zum Sport und Erziehung durch Sport – fordert. Neben dem Schüler selbst beeinflussen weitere zahlreiche Faktoren deren Motivation im Sportunterricht - wie beispielsweise die Sportvereinsaktivität, die sportlichen Leistungen oder aber die Rahmenbedingungen des Sportunterrichts (wöchentliche Sportstundenzahl etc.). In Form einer Abschlussarbeit könnten solche Zusammenhänge analysiert und mögliche Ansatzpunkte für die Sportunterrichtpraxis gefunden werden. Zur Beantwortung einzelner Fragestellungen können die Datensätze der SuM PLuS Studie genutzt werden. 

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei alina.kirch@tum.de 

 

Evaluation der Unterrichtmodule „Iss Dich clever“ an Münchener Grundschulen

Im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten sollen die Wirksamkeit und die Auswirkungen neu entwickelter Unterrichtsmodule zum Thema Gesunde Ernährung untersucht werden. Verschiedene Grundschulen in München nehmen im laufenden Schuljahr mit der Jahrgangsstufe 2 an den Unterrichtsmodulen teil. Der Ernährungsunterricht umfasst 5 Einheiten á 90 Minuten und wird von geschultem Personal des Vereins Iss Dich clever e.V. durchgeführt. Die Methoden der Datenerhebung sind bereits festgelegt und wurden vom Staatlichen Schulamt genehmigt. Mittels validierter Fragebögen wird das Ernährungsverhalten der Schülerinnen und Schüler (SuS) erfasst. Mittels Leitfadeninterviews soll z.B. erfasst werden, inwiefern die SuS den Unterricht wahrnehmen, welche Inhalte für sie besonders wichtig und spannend sind und ob sich der Unterricht auf das familiäre Umfeld auswirkt. Die involvierten Lehrkräfte werden zu Ihren Einschätzungen der neuen Unterrichtsmodule und zur weiteren Verwendung der Unterrichtsmaterialien befragt. Zudem wird die Sichtweise der Eltern zu den Unterrichtsmodulen und zum familiären Ernährungsverhalten erfasst. Hieraus ergeben sich verschiedene mögliche Fragestellungen im Themenkomplex Gesunde Ernährung im schulischen Kontext.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei chris.becker@tum.de

 

Tanzen stärkt die Persönlichkeit!? Evaluation eines Tanz-in-Schulen-Projektes

Im Rahmen einer Masterarbeit soll ein bereits implementiertes Tanz-in-Schulen-Projekt im Raum München wissenschaftlich begleitet werden. Das Projekt richtet sich an Kinder oder Jugendliche und wird von erfahrenen Tanzpädagoginnen geplant und durchgeführt. Mit Hilfe eines quantitativen Erhebungsinstrumentes sollen die Effekte einer Teilnahme am Tanzprojekt auf einen ausgewählten „Aspekt des Selbst“ der TeilnehmerInnen (Bsp. Selbstwirksamkeit, selbstwahrgenommene Kompetenz in der Bewegung/im Tanz, Selbst-/ Körperbewusstsein) erfasst werden. Teil der Arbeit ist die Erhebung der Daten (Prä-Post-Test) sowie deren statistische Auswertung.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei tina.schwender@tum.de

 

Lehrerfortbildungen in den Bundesländern

Neben der Ausbildung zur Lehrkraft ist die Weiterbildung im Bereich des Sportunterrichts eine wichtige Säule für alle an den verschiedenen Schulformen tätigen Lehrerinnen und Lehrer. Die Kriterien zur Lehrerfortbildung werden je nach Bundesland und aufgrund des föderalistischen Aufbaus der Bildungspolitik unterschiedlich festgelegt. Auch die Institutionen und Organisationen, die Lehrerfortbildungen anbieten, variieren zum Teil von Bundesland zu Bundesland stark. Ziel dieses Abschlussarbeitsthemas ist es, die Art und Weise der Lehrerfortbildungen in Gesamtdeutschland mittels einer eingehenden Analyse darzustellen. Dabei sind Besonderheiten bzgl. der Struktur, des Aufbaus und der Anzahl an Fortbildungstagen besonders herauszuarbeiten. Experteninterviews mit Lehrkräften, die über die Fortbildungsarten und -organisation Erkenntnisse gewinnen, können weitere Details dieses Themengebiets herausarbeiten.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de 

 

Lehrplananalyse der Spielsportart Handball im Grundschulbereich in ausgewählten Bundesländern

Bildung ist Ländersache in Deutschland. Dies führt in den 16 Bundesländern zu zum Teil zu sehr unterschiedlichen Lehrplänen im Fach Sport im Grundschulbereich. Anhand dieser Abschlussarbeit soll mittels einer Ist-Analyse die Lehrpläne im Fach Sport in ausgewählten Bundesländern analysiert und gegenüberstellt werden. Hier steht die Spielsportart Handball in den jeweiligen Handlungs- bzw. Bewegungsfeldern im VorderThemenbereich Schule / Sportunterricht Stand Juli 2019 grund. Welche Ableitungen sich für den Handball daraus ergeben, welche Auswirkungen dies für die Lehrkräfteausbildung in Spielsportarten generell in Deutschland mit sich bringt und wie der Deutsche Handballbund mit den dazugehörigen Landesverbänden darauf reagiert, sind mögliche Fragestellungen dieser Abschlussarbeit.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de

 

Handball-Grundschüler aus Stadt und Land im Vergleich

Die breite sportmotorische Ausbildung der Kinder in den Altersstufen des Kinderhandballbereichs wird vom Deutschen Handballbund in dessen Rahmentrainingskonzeption hohe Priorität eingeräumt. Obwohl andere Dachverbände bereits eigene Testbatterien zur Abfrage sportartspezifischer Fertigkeiten entwickelt haben, existiert solch eine Testbatterie zur Erfassung der Handballfertigkeiten noch nicht. Es existieren jedoch einige sportmotorische Tests für Kinder im Grundschulbereich, die man auch auf die Spielsportart Handball anwenden kann. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll getestet werden, welche handballspezifische Fertigkeiten Grundschulkinder sowohl in Stadtgebieten als auch auf dem Land aufweisen. Das Thema umfasst - je nach Umfang - zwei Abschlussarbeiten und kann somit von zwei Studierenden bearbeitet werden: Eine Testung mit Schulen im ländlichen Gebiet und eine Testung mit Schulen im städtischen Raum. Beide Testungen können mit einem Handball-Eventtag der örtlichen Sportvereine kombiniert werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de

 

Ältere SportlehrerInnen – wie steht es um deren körperliche Leistungsfähigkeit?

Der demografische Wandel in Deutschland brachte mit sich, dass das Thema „Altern“ in der heutigen Forschungslandschaft eine vieluntersuchte Thematik darstellt. Auch in der Sportwissenschaft spielt es eine wichtige Rolle, beispielsweise in Hinblick auf „gesundes Altern“ oder auf die körperliche Fitness bei älteren Menschen. Im Beruf wird immer mehr auch in fortgeschrittenem Alter nach wie vor eine hohe Leistungsfähigkeit – körperlich und geistig – vorausgesetzt. Uns interessiert die Frage: wie steht es um die körperliche Leistungsfähigkeit von SportlehrerInnen? Inhalt dieser Arbeit soll es sein, einen Überblick über den Forschungsstand zu dieser Fragestellung zu geben.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei filip.mess@tum.de

 

Schülermotivation im Sportunterricht – Sportlehrerhandeln und Schülerwahrnehmung als Indikatoren

Die Schülermotivation im Sportunterricht wird zu den Belastungsfaktoren von Sportlehrkräfte gezählt und von diesen selbst vielfach beklagt. Studien haben eine Abnahme der Schülermotivation im Verlauf der schulischen Karriere der Kinder und Jugendlichen festgestellt: Dramatisch – wenn man bedenkt, dass der Sportunterricht das einzige Setting darstellt, dass ALLE Kinder und Jugendlichen erreicht und von Bewegung und folglich einem aktiven Lebensstil begeistern kann. Das Projekt SuM PLuS des Lehrstuhls für Sport- und Gesundheitsdidaktik hat sich dieser Thematik angenommen und deutschlandweit SchülerInnen und Sportlehrkäfte befragt. Innerhalb dieser Datensätze liegen auch Einschätzungen von Sportlehrkräften hinsichtlich Ihres Handelns – ihrer bereitgestellten Unterstützung der sogenannten Grundbedürfnisse Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit – und der Wahrnehmung dieser Unterstützung auf Schülerseite vor. Im Rahmen einer Abschlussarbeit können die beiden Datensätze ausgewertet, Ergebnisse berichtet, diskutiert und schließlich Implikationen für die Sportunterrichtspraxis abgeleitet werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei melina.schnitzius@tum.de

 

Occupational Well-being von Sportlehrkräften in Deutschland

Die Belastung von Sportlehrkräften ist ein vielfach diskutiertes Thema. Neben der Betrachtung von Burnout und Belastung, hat in den letzten Jahren die Untersuchung einer positiveren Sichtweise an Bedeutung gewonnen. In diesem Zusammenhang wird vielfach das Beruflische Wohlbefinden in den Blick genommen. Die SuM PLuS Studie des Lehrstuhls für Sport- und Gesundheitsdidaktik hat deutschlandweit neben personbezogenen Faktoren von Sportlehrkräften die die Schülermotivation determinieren, auch das berufliche Wohlbefinden von Sportlehrkräften und darunter konkreter deren allgemeinen Gesundheitszustand, allgemeines Wohlbefinden, Berufszufriedenheit und Arbeitsengagement mittels Fragebogenuntersuchung untersucht. Spannende Fragen in diesem Zusammenhäng sind beispielsweise: Unterscheidet sich das berufliche Wohlbefinden von jungen und alten beziehungsweise von weniger erfahrenen und erfahren Sportlehrkräften? Unterscheidet sich das berufliche Wohlbefinden von Grundschullehrkräften und Lehrkräften an weiterführenden Schulen und wie verhält sich das berufliche Wohlbefinden von Sportunterrichtenden in Zusammenhang zu deren Lehrumfang? Diesen und weiteren Fragen in diesem Bereich kann in Abschlussarbeiten nachgegangen werden und dabei können Implikationen für die Lehreraus- und -weiterbildung und die Sportunterrichtspraxis abgeleitet werden.   

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei melina.schnitzius@tum.de

 

Grundschullehrkräfte und Sportunterricht – wie steht es um die Qualifikation der Sport unterrichtenden Lehrkräfte an Grundschulen?

Dem Sportunterricht an Grundschulen kommt eine enorme Bedeutung zu: Durch die verpflichtende Teilnahme am Sportunterricht, kommen hier zum ersten Mal ALLE Kinder mit der Sport-, Spiel- und Bewegungskultur in Kontakt. Dies bietet die Chance, die Kinder für Bewegung und weitergedacht einen aktiven Lebensstil inklusive Bewegung in der Freizeit zu begeistern. Diese Chance stellt aber gleichzeitig auch eine Herausforderung dar: Denn wenn die Kinder im Rahmen des angebotenen Sportunterrichts und der Bewegungsangebote an den Grundschulen negative Erfahrungen machen und den Sport in schlechter Erinnerung behalten, wird es umso schwieriger, sie zu einem späteren Zeitpunkt von Bewegung zu begeistern. Sportunterricht in der Grundschule muss daher vielfältig, differenziert und zugleich mehrperspektivisch gestaltet sein – eine enorme Forderung, wenn man bedenkt, dass nur eine geringe Anzahl an Grundschullehrkräften eine Ausbildung im Fach Sport durchlaufen hat. Aber wie steht es genau um diese Zahl: Wie viele Sport unterrichtende Lehrkräfte an Grundschulen sind fachlich dafür ausgebildet und in welchem Umfang hat diese Ausbildung stattgefunden? Wie viele Lehrkräfte unterrichten im Gegenzug fachfremd und wie bewerten Sport unterrichtende Lehrkräfte an Grundschulen ihre Qualifikation bzw. den Bedarf an Weiterbildung? Diese und eventuell weitere Fragen in diesem Bereich sollen im Rahmen einer Abschlussarbeit über eine bundesweite Recherche inklusive ggf. Experteninterviews Beantwortung finden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei melina.schnitzius@tum.de

 

Sportliche Aktivität und Gesundheit von Sportlehrkräften in Deutschland

Die Studie SuM PLuS des Lehrstuhls für Sport- und Gesundheitsdidaktik hat deutschlandweit Sportlehrkräfte befragt und dabei unter anderem Daten zu deren sportlicher Aktivität in der Freizeit, deren Motiven für das Sporttreiben und deren allgemeinem Gesundheitszustand erhoben. Dadurch kann beispielsweise die Frage beantwortet werden, wie sportlich aktiv, fit beziehungsweise gesund unsere Sportlehrkräfte sind, aber auch welche Motive sie für das Sporttreiben aufweisen. Im Rahmen studentischer Abschlussarbeiten können Zusammenhänge zwischen beispielsweise körperlich-sportlicher Aktivität von Sportlehrkräften und deren Gesundheitszustand oder aber auch der Schulform an der sie unterrichten herausgearbeitet und diskutiert werden. Auch hinsichtlich der Motive zum Sporttreiben lassen sich spannende weitere Fragestellungen entwickeln, welche Aufschluss über die Sport unterrichtende Lehrerschaft geben, praktische Bedeutsamkeit aufweisen und dabei sowohl Einfluss auf die Lehreraus- als auch -fortbildung nehmen können.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei melina.schnitzius@tum.de

 

Weitere Themen im Bereich Sportunterricht:

  • Bewegung, Spiel und Sport im Rahmen von unterschiedlichen Formen der Ganztagsschule
  • Unterrichtsstörungen und Konflikte im Sportunterricht (Reviews und ggf. auch empirische Studien im Sportunterricht)
  • Zusammenhang von Sportunterricht/Sport und exekutiven Funktionen (ggf. auch Schulnoten) (systematischer Review)

Bei Interesse an einem dieser Themen melden Sie sich bitte bei filip.mess@tum.de

 

Themenbereich Bewegung von Kindern und Jugendlichen

Analyse der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Erfassung von Daten zur Schwimmfähigkeit und zu Badeunfällen im Kindes- und Jugendalter in Deutschland sowie die Identifikation von Ursachen und Determinanten in diesem Kontext. Entwicklung einer Analyse zur Erfassung der Schwimmfähigkeit von Heranwachsenden, bspw. vor dem Hintergrund unterschiedlicher Risikobereitschaft zwischen Jungen und Mädchen, Selbsteinschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit etc.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei filip.mess@tum.de

Themenbereich Integration / Inklusion

Planung, Durchführung und Auswertung eines Sportangebots für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung

An Bewegung, Spiel und Sport können auch Menschen mit einer Autismus-SpektrumStörung (ASS) teilhaben und auf diese Weise eine Steigerung ihrer Lebensqualität erfahren. Dies konnte in Einzelfallstudien wiederholt belegt werden. Bei der Entwicklung eines passenden Sportangebots ist die Adressatenorientierung wesentlich: So verschieden Menschen insgesamt sind, so unterschiedlich sind auch Menschen mit einer diagnostizierten ASS. Es besteht die Möglichkeit, weitere Einzelfallstudien zur Planung, Durchführung und Auswertung eines Sportangebots für einen Menschen mit einer ASS anzufertigen.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei bernd.banik@tum.de

Themenbereich Wettkampf

Zusammenhänge demokratischer Raumgestaltung und sportlicher Leistungsfähigkeit – eine systematische Literaturübersicht

Der moderne Wettkampfsport ist darauf ausgerichtet, mit normierten körperlichen Anstrengungen Siege zu erringen und Niederlagen zu vermeiden. Die entsprechende Wettbewerbsfähigkeit kann dabei, wie in jedem anderen gesellschaftlichen Teilbereich auch, in demokratisch oder autokratisch strukturierten Umwelten vorbereitet und aufgeführt werden. Für die demokratische Möglichkeit existieren hier zwar wissenschaftliche Ansätze, die positive Zusammenhänge von Wettkampferfolg und demokratischer Partizipation konzipieren bzw. belegen, in der sportlichen Praxis scheinen derartig ausgelegte Trainings- und Wettkampfstile allerdings eher Ausnahme denn Regel zu sein. Die Masterarbeit setzt hier an und hat zum Ziel, ein empirisch begründetes Teilargument zu begründen, das dem Zusammenhang von sportlicher Leistungsfähigkeit und demokratischer Raumgestaltung innerhalb der autonomen Eigenlogik des Sports Rechnung trägt. Konkret geht es um eine systematische Literaturübersicht, die die empirische Evidenzbasis zu Zusammenhängen von partizipativen Raumgestaltungen und der Entwicklung konditioneller Fähigkeiten (als energetische Basiskomponente der komplexen sportlichen Leistungsfähigkeit) ein erstes Mal zusammenfasst, ordnet und für den relevanten Diskurs aufbereitet.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei filip.mess@tum.de

 

Handball auf Sand im Trainings- und Wettkampfkontext – eine qualitative Evaluation des Beachhandballs

Die Disziplin Beachhandball erfreut sich in Deutschland steigender Beliebtheit. Der Bayerische Handball-Verband war einer der ersten Handballlandesverbände, der den Beachhandball auch in seinem Leistungssportkonzept eingeführt und etabliert hat. Mit dem Bayerischen Stützpunktsystem und der Bayerischen Beachtour konnten Projektideen erfolgreich implementiert werden. Auch weitere Landesverbände gehen den Bayerischen Weg mit und setzen Ideen des Beachhandballs im organisierten Sport um. Die Grenze erscheint zwischen einer aufstrebenden Sportart, die auch die Leistungssportebene durch Nationalmannschaften bedient, und reinen Freizeitveranstaltungen für die verschiedenen Beteiligten - auch hinsichtlich der vermeintlichen Konkurrenzsituation zum Hallenhandball - kompliziert und aktuell noch fließend. Die Entwicklung und Erstellung einer eigenen Publikation (Leitfaden Beachhandball) sowie einer eigenen Lizenzstufe im organisierten Sport zeigt die stärker werdende Beachtung dieser Disziplin auf. Mittels der Durchführung eines qualitativen Evaluationskonzepts soll die aktuelle Ist-Situation des Beachhandballs am Beispiel des Landesverbands Bayern analysiert und konkrete Empfehlungen für die Zukunft des Beachhandballs entwickelt werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de.

Themenbereich Verein / Breitensport

Die Umsetzung von Bildungs- und Erziehungszielen von Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport in frühkindlichen Kinderturnprogrammen

Kinder haben ein Recht auf Bildung. Dieses Recht wird nicht erst mit Schuleintritt wirk-sam, sondern bereits mit Geburt, denn Kinder lernen von Geburt an. Vor diesem Hintergrund entwickelte das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie das Staatsinstitut für Frühpädagogik München den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung, unter anderem zum Aspekt Bewegungsförderung. Doch nicht nur in Tageseinrichtungen wird die frühkindliche Entwicklung im Bereich Bewegung und Sport gefördert, sondern auch in zahlreichen Kinderturnprogrammen. Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Ziele im Bereich Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport des Bildungs- und Erziehungsplans sowie die Gestaltung eines Bewegungsprogramms (8 Einheiten), das diese Ziele verfolgt.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei alina.kirch@tum.de

Themenbereich Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zurzeit sind in diesem Themenbereich keine Arbeiten ausgeschrieben.

 

Auch eigene Themenvorschläge sind willkommen und werden gerne diskutiert. Verfassen Sie dazu Ihre Idee in Form eines kurzen Exposés (1 bis max. 2 Seiten), sodass Fragestellung (WAS), Relevanz (WARUM) sowie methodische Ansätze (WIE) deutlich werden. Bitte informieren Sie sich über die jeweiligen Profile der Dozierenden, in wessen Forschungsfeld Ihre Idee passt und wenden Sie sich an die/den jeweilige/n Dozent/in.


Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten

Bei der Anfertigung schriftlicher Hausarbeiten treten häufig Schwierigkeiten oder Unklarheiten bezüglich der Strukturierung und formalen Gestaltung auf. Der Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten soll Ihnen zum einen Hilfestellung bieten, zum anderen soll eine formale Angleichung der schriftlichen Arbeiten am Lehrstuhl für Sport- und Gesundheitsdidaktik erreicht werden.