Lehrveranstaltungen

Die Arbeitsgruppe verantwortet folgende Lehrveranstaltungen:

  • Einführung in die Pädagogik (Vorlesung, Lehramt) Grundlagen der Sportdidaktik (Vorlesung, Lehramt)
  • Grundlagen der Sportdidaktik
  • Angewandte Vermittlungskompetenz 1 (Seminar, Lehramt)
  • Angewandte Vermittlungskompetenz 2 (Seminar, Lehramt)
  • Unterrichtsbeobachtung und -analyse für das Unterrichtsfach Sport: (Begleitseminar zum studienbegleitenden Praktikum, Lehramt)
  • Examens-/Forschungskolloquium (Seminar, Lehramt) Unterrichtsplanung / -durchführung und -auswertung (Seminar, Lehramt)
  • Vermittlungsmethoden (Vorlesung, B.Sc.)
  • Vermittlungsmethoden (Seminar, B.Sc.)
  • Erlebnispädagogik (B.Sc. Sportwissenschaften)
  • Betriebliche Gesundheitsförderungsprogramme (Seminar, B.Sc.)
  • Gesundheits- und Bewegungspotenzial von Naturräumen (B.Sc. Gesundheitswissenschaften)
  • Nachhaltige Entwicklung in Organisationen (B.Sc. Gesundheitswissenschaften) 

Alle Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen finden Sie in der Zentralen Datenbank TUMonline unter Lehrveranstaltungsmanagement.


Abschlussarbeiten

Studierende haben die Möglichkeit, ihre Zulassungs-, Bachelor- oder Masterarbeit im Bereich der Sport- und Gesundheitsdidaktik zu schreiben. Eine Liste mit möglichen Themen für Abschlussarbeiten finden Sie in der untenstehenden Auflistung.

Themenbereich Schule / Sportunterricht

Evaluation der Unterrichtsmodule "Iss Dich clever" an Münchener Grundschulen

Im Rahmen einer Zulassungs-, Bachelor- oder Masterarbeit sollen die Wirksamkeit und die Auswirkungen neu entwickelter Unterrichtsmodule zum Thema Gesunde Ernährung untersucht werden. Verschiedene Grundschulen in München nehmen im laufenden Schuljahr mit der Jahrgangsstufen 2 an den Unterrichtsmodule teil. Der Ernährungsunterricht umfasst 5 Einheiten á 90 Minuten und wird von geschultem Personal des Vereins Iss Dich clever e.V. durchgeführt. Die Methoden der Datenerhebung sind bereits festgelegt und wurden vom staatlichen Schulamt genehmigt. Mittels validierter Fragebögen soll das Ernährungsverhalten der Schülerinnen und Schüler erfasst werden. Mittels Leitfadeninterviews soll z.B. erfasst werden, inwiefern die Kinder den Unterricht wahrnehmen, welche Inhalte für sie besonders wichtig und spannend sind und ob sich der Unterricht auf das familiäre Umfeld der Kinder auswirkt. Beginn ab sofort möglich. 

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei christoph.mall@tum.de

 

Was gibt es schon? Was fehlt noch? - Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Projekt "Familie+ "

In einer Bedarfsanalyse werden lokale Bedingungen, Ressourcen und Barrieren erfasst. Maßnahmen innerhalb eines Präventionsprojekts müssen an diese lokalen Bedingungen angepasst werden. Für den Teilbereich Schule im Projekt Familie+ werden daher Telefoninterviews mit Schulleitungen geführt. Hauptziel der Interviews ist die Erfassung von Bedingungen, welche die Maßnahmengestaltung beeinflussen (z.B. bereits bestehende Präventionsprojekte; Schwerpunkte im Schulprofil wie "Bewegungsschule"; besondere Fortbildungen der Lehrkräfte), zusätzlich sollen Barrieren und fördernde Faktoren zur Umsetzung und zum Gelingen der Maßnahme erhoben werden (z.B. Motivation der Schüler*innen; andere Prioritäten im Schulalltag). Angestrebt werden ca. 8 Interviews mit Schulen aus drei Modellregionen innerhalb Deutschlands. Die wissenschaftliche qualitative Auswertung dieser Interviews bildet den Rahmen der Abschlussarbeit. Je nach Zeitpunkt des Tätigkeitsbeginns können die Interviews selbstständig geführt werden oder liegen die aufgezeichneten Intervies bereits vor. Bei einem Gespräch können Details und Fragen geklärt werden; Beginn ab sofort möglich. (erstellt am 06.10.20)

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei friederike.butscher@tum.de

 

Entwurf exemplarischer Stundenkonzepte im Draußenunterricht

Im Rahmen möglicher Zulassungs- oder Bachelorarbeiten von Studierenden sollen exemplarische Stundenkonzepte des Draußenunterrichts (regelmäßiger und lehrplankonformer Schulunterricht außerhalb des Schulgebäudes) ausgearbeitet und kritisch betrachtet werden. Als Inspiration hierzu kann bei Schulstunden im Freien hospitiert werden sowie der direkte Austausch mit beteiligten und erfahrenen Lehrkräften stattfinden. Die Ergebnisse der Arbeit sollen die Basis für einen Abschlussbericht des gesamten Projektes gegenüber den Geldgebern bilden. Als Zeitraum der Datenerfassung und Hospitation wird der Zeitraum bis März 2021 angestrebt. Die Ergebnisdarstellung sollte bis zum Sommer des Jahres 2021 abgeschlossen werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei christoph.mall@tum.de

 

Was beeinflusst die Schülermotivation im Sportunterricht?

Die Motivation der Schüler im Sportunterricht ist ein stets aktuelles und viel diskutiertes Thema. Dabei sind motivierte Schüler im Sportunterricht maßgeblich, wenn es gelingen soll, in der Schule den Grundstein für lebenslanges Sporttreiben zu legen, so wie es der Doppelauftrag des Schulsports – Erziehung zum Sport und Erziehung durch Sport – fordert. Neben dem Schüler selbst beeinflussen weitere zahlreiche Faktoren deren Motivation im Sportunterricht - wie beispielsweise die Sportvereinsaktivität, die sportlichen Leistungen oder aber die Rahmenbedingungen des Sportunterrichts (wöchentliche Sportstundenzahl etc.). In Form einer Abschlussarbeit könnten solche Zusammenhänge analysiert und mögliche Ansatzpunkte für die Sportunterrichtpraxis gefunden werden. Zur Beantwortung einzelner Fragestellungen können die Datensätze der SuM PLuS Studie genutzt werden. 

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei alina.kirch@tum.de 

 

Tanzen stärkt die Persönlichkeit!? Evaluation eines Tanz-in-Schulen-Projektes

Im Rahmen einer Masterarbeit soll ein bereits implementiertes Tanz-in-Schulen-Projekt im Raum München wissenschaftlich begleitet werden. Das Projekt richtet sich an Kinder oder Jugendliche und wird von erfahrenen Tanzpädagoginnen geplant und durchgeführt. Mit Hilfe eines quantitativen Erhebungsinstrumentes sollen die Effekte einer Teilnahme am Tanzprojekt auf einen ausgewählten „Aspekt des Selbst“ der TeilnehmerInnen (Bsp. Selbstwirksamkeit, selbstwahrgenommene Kompetenz in der Bewegung/im Tanz, Selbst-/ Körperbewusstsein) erfasst werden. Teil der Arbeit ist die Erhebung der Daten (Prä-Post-Test) sowie deren statistische Auswertung.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei tina.schwender@tum.de

 

Lehrerfortbildungen in den Bundesländern

Neben der Ausbildung zur Lehrkraft ist die Weiterbildung im Bereich des Sportunterrichts eine wichtige Säule für alle an den verschiedenen Schulformen tätigen Lehrerinnen und Lehrer. Die Kriterien zur Lehrerfortbildung werden je nach Bundesland und aufgrund des föderalistischen Aufbaus der Bildungspolitik unterschiedlich festgelegt. Auch die Institutionen und Organisationen, die Lehrerfortbildungen anbieten, variieren zum Teil von Bundesland zu Bundesland stark. Ziel dieses Abschlussarbeitsthemas ist es, die Art und Weise der Lehrerfortbildungen in Gesamtdeutschland mittels einer eingehenden Analyse darzustellen. Dabei sind Besonderheiten bzgl. der Struktur, des Aufbaus und der Anzahl an Fortbildungstagen besonders herauszuarbeiten. Experteninterviews mit Lehrkräften, die über die Fortbildungsarten und -organisation Erkenntnisse gewinnen, können weitere Details dieses Themengebiets herausarbeiten.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de 

 

Handball-Grundschüler aus Stadt und Land im Vergleich

Die breite sportmotorische Ausbildung der Kinder in den Altersstufen des Kinderhandballbereichs wird vom Deutschen Handballbund in dessen Rahmentrainingskonzeption hohe Priorität eingeräumt. Obwohl andere Dachverbände bereits eigene Testbatterien zur Abfrage sportartspezifischer Fertigkeiten entwickelt haben, existiert solch eine Testbatterie zur Erfassung der Handballfertigkeiten noch nicht. Es existieren jedoch einige sportmotorische Tests für Kinder im Grundschulbereich, die man auch auf die Spielsportart Handball anwenden kann. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll getestet werden, welche handballspezifische Fertigkeiten Grundschulkinder sowohl in Stadtgebieten als auch auf dem Land aufweisen. Das Thema umfasst - je nach Umfang - zwei Abschlussarbeiten und kann somit von zwei Studierenden bearbeitet werden: Eine Testung mit Schulen im ländlichen Gebiet und eine Testung mit Schulen im städtischen Raum. Beide Testungen können mit einem Handball-Eventtag der örtlichen Sportvereine kombiniert werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de

 

 

 

Weitere Themen im Bereich Sportunterricht:

  • Bewegung, Spiel und Sport im Rahmen von unterschiedlichen Formen der Ganztagsschule
  • Unterrichtsstörungen und Konflikte im Sportunterricht (Reviews und ggf. auch empirische Studien im Sportunterricht)
  • Zusammenhang von Sportunterricht/Sport und exekutiven Funktionen (ggf. auch Schulnoten) (systematischer Review)

Bei Interesse an einem dieser Themen melden Sie sich bitte bei filip.mess@tum.de

 

 

 

Themenbereich Bewegung von Kindern und Jugendlichen

Entwicklung von Bewegungsangeboten für (sozial benachteiligte) Kinder unter drei Jahren in ausgewählten Kitas im Rahmen des Forschungsprojekts PAKTan

Die Chancen auf ein gesundes Aufwachsen sind für Kinder ungleich verteilt und die Gesundheit von Kindern hängt auch in Deutschland stark von ihrer sozialen Lage ab. Die Förderung physischer Aktivität bereits im Kleinkindalter ist eine Möglichkeit gesundheitlicher Ungleichheit zu begegnen. Als erste Stufe des Bildungssystems bilden Kindertageseinrichtungen (Kitas) hierbei eine zentrale Stellschraube der frühzeitigen, altersgerechten Gesundheitsförderung, in denen alle Kinder erreicht werden können, also auch sozial benachteiligte. Hier setzt das Projekt PAKTan an und widmet sich der Verbesserung gesundheitlicher Chancengleichheit von Kindern in der Lebenswelt Kita, wobei neben der Entwicklungsförderung insbesondere die Förderung physischer Aktivität in den Blick genommen wird.

Ziel dieser Arbeit ist die theorie- und literaturbasierte Entwicklung und Gestaltung von Interventionen speziell für die Altersgruppe von 0-3-jährigen Kindern (s.g. „U3-Kinder). An Bewegung und Spiel können bereits Kleinkinder teilhaben und so eine Steigerung ihrer Lebensqualität und einen positiven Verlauf ihrer gesundheitlichen Entwicklung erfahren. Darunter fallen kurze Bewegungseinheiten oder kleiner Bewegungsprojekte, die Fachkräfte im Kita-Alltag mit U3-Kindern durchführen könnten. Als Inspiration dazu kann in den beteiligten Kitas hospitiert werden sowie direkter Austausch mit beteiligten und erfahrenen Fachkräften stattfinden. Außerdem liegt bereits eine breit angelegte Bedarfsanalyse vor, die zur Ausgestaltung der Bewegungsangebote genutzt werden kann.

In einem Gespräch kann je nach Interesse der Umfang (Bachelor- oder Masterarbeit) der Arbeit erörtert werden. Zeitraum: ca. 3-6 Monate (ab sofort möglich)

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei paktan.sg@tum.de.

Themenbereich Integration / Inklusion

Planung, Durchführung und Auswertung eines Sportangebots für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung

An Bewegung, Spiel und Sport können auch Menschen mit einer Autismus-SpektrumStörung (ASS) teilhaben und auf diese Weise eine Steigerung ihrer Lebensqualität erfahren. Dies konnte in Einzelfallstudien wiederholt belegt werden. Bei der Entwicklung eines passenden Sportangebots ist die Adressatenorientierung wesentlich: So verschieden Menschen insgesamt sind, so unterschiedlich sind auch Menschen mit einer diagnostizierten ASS. Es besteht die Möglichkeit, weitere Einzelfallstudien zur Planung, Durchführung und Auswertung eines Sportangebots für einen Menschen mit einer ASS anzufertigen.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei bernd.banik@tum.de

Themenbereich Wettkampf

Die Spieltechnik im organisierten Sport in Coronazeiten

Die weltweite Coronapandemie stellt den organisierten Sport vor gewaltigen Schwierigkeiten. Bereits laufende Meisterschaftsrunden mussten abgebrochen und am „grünen Tisch“ über Auf- und Absteiger in den jeweiligen Staffeln entschieden werden. Die Schwierigkeit für Verbände ihren jeweiligen Mitgliedern ein entsprechendes Sportangebot im Trainings- und Wettkampfbetrieb anzubieten, war auch in Zeiten von geltenden Satzungen und Ordnungen mehr als gegeben. Ohne oftmals stattfindender sportlicher Qualifikation für eine Meisterschaftsliga mussten innovative Modelle im Bereich der Spieltechnik herangezogen werden. Bereits seit einigen Jahren haben im europäischen Ausland innovative Ideen dazu Einzug erhalten. Die starre Einteilung im Nachwuchsbereich im zwei Jahresrhythmus wurde aufgeweicht und wissenschaftliche Erkenntnisse konnten somit praxisnah umgesetzt werden.

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, aufbauend auf verschiedenen Ideen der Sportarten im Bereich der Spieltechnik, die aktuelle Coronasituation und das Umgehen damit in den verschiedenen Sportarten zu durchleuchten. Eine exemplarische Evaluation von Spieltechnikmodellen in Coronazeiten am Beispiel des Bayerischen Handball-Verbandes stellt eine weitere praxisorientierte Möglichkeit dar. Das Aufgreifen auf innovative Modelle sowie die Empfehlung der Weiterentwicklung für Sportarten sind weitere unmittelbare Zielstellungen dieser Abschlussarbeit.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de

Handball auf Sand im Trainings- und Wettkampfkontext – eine qualitative Evaluation des Beachhandballs

Die Disziplin Beachhandball erfreut sich in Deutschland steigender Beliebtheit. Der Bayerische Handball-Verband war einer der ersten Handballlandesverbände, der den Beachhandball auch in seinem Leistungssportkonzept eingeführt und etabliert hat. Mit dem Bayerischen Stützpunktsystem und der Bayerischen Beachtour konnten Projektideen erfolgreich implementiert werden. Auch weitere Landesverbände gehen den Bayerischen Weg mit und setzen Ideen des Beachhandballs im organisierten Sport um. Die Grenze erscheint zwischen einer aufstrebenden Sportart, die auch die Leistungssportebene durch Nationalmannschaften bedient, und reinen Freizeitveranstaltungen für die verschiedenen Beteiligten - auch hinsichtlich der vermeintlichen Konkurrenzsituation zum Hallenhandball - kompliziert und aktuell noch fließend. Die Entwicklung und Erstellung einer eigenen Publikation (Leitfaden Beachhandball) sowie einer eigenen Lizenzstufe im organisierten Sport zeigt die stärker werdende Beachtung dieser Disziplin auf. Mittels der Durchführung eines qualitativen Evaluationskonzepts soll die aktuelle Ist-Situation des Beachhandballs am Beispiel des Landesverbands Bayern analysiert und konkrete Empfehlungen für die Zukunft des Beachhandballs entwickelt werden.

Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei ben.schulze@tum.de

 

Auch eigene Themenvorschläge sind willkommen und werden gerne diskutiert. Verfassen Sie dazu Ihre Idee in Form eines kurzen Exposés (1 bis max. 2 Seiten), sodass Fragestellung (WAS), Relevanz (WARUM) sowie methodische Ansätze (WIE) deutlich werden. Bitte informieren Sie sich über die jeweiligen Profile der Dozierenden, in wessen Forschungsfeld Ihre Idee passt und wenden Sie sich an die/den jeweilige/n Dozent/in.


Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten

Bei der Anfertigung schriftlicher Hausarbeiten treten häufig Schwierigkeiten oder Unklarheiten bezüglich der Strukturierung und formalen Gestaltung auf. Der Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten soll Ihnen zum einen Hilfestellung bieten, zum anderen soll eine formale Angleichung der schriftlichen Arbeiten am Lehrstuhl für Sport- und Gesundheitsdidaktik erreicht werden.