Lehrveranstaltungen

Der Arbeitsbereich für Medien und Kommunikation lehrt in verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen des Bachelorstudiengangs "Wissenschaftliche Grundlagen des Sports". Den Studierenden werden Grundlagen aus der Kommunikationswissenschaft, des Mediensystems der Bundesrepublik Deutschland, der Sportpublizistik, der Sport-PR sowie die Methoden der empirischen Sozialforschung (Befragung, Inhaltsanalyse, Experiment, Beobachtung) vermittelt. Die einzelnen Veranstaltungen werden immer wieder durch Praxisberichte prominenter Gäste aus dem Spitzensport und der Sportmedienbranche bereichert. So besuchten uns im Wintersemester 2013/14 beispielsweise FC Bayern Sportvorstand Matthias Sammer, die SWR-Moderatorin Julia Scharf oder der Leiter des Sportnachrichtenkanals "Sky Sport News HD" Roman Steuer. Eine detaillierte Übersicht sämtlicher Lehrveranstaltungen finden Sie unten stehend.

Modul "Kommunikation und Medien"

Das Modul wird im 1. Semester des Bachelorstudiengangs angeboten und besteht aus den Vorlesungen "Einführung in die Kommunikationswissenschaft" sowie "Organisation und Struktur des Mediensystems". Nach der Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage, wissenschaftstheoretische Verortungen der Kommunikationswissenschaft wiederzugeben. Sie können Grundbegriffe, Modelle und Methoden reproduzieren. Die historische Entwicklung und aktuelle Situation der Massenmedien in Deutschland können sie unter rechtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Aspekten beschreiben.

Inhalte: Vermittlung von Basisbegriffen wie "Kommunikation", "Information", "Interaktion", "Massenkommunikation", "Medium"; wissenschaftstheoretische Reflexion von Kommunikation und Massenmedien (Systemtheorie, Akteurtheorie); Methoden der Kommunikations- und Medienforschung; historische, rechtliche, ökonomische und technische Aspekte.

Modul "Basiskompetenz Kommunikation, Medien und Management"

Das Modul wird im 5. Semester des Bachelorstudiengangs angeboten und besteht aus den Vorlesungen "Einführung in die Sportpublizistik" sowie "Grundlagen der PR, Werbung und Sponsoring". Die Studierenden lernen Theorien, Modelle und Begriffe der Sportkommunikation, der Sportmedien und des Sportmanagements in historischer und aktueller Dimension kennen. Sie sind darüber hinaus in der Lage, die Vernetzung der Subsysteme Sport, Medien und Wirtschaft zu erkennen und haben die vielfältigen Interdependenzen im sogenannten "Magischen Dreieck" verstanden.

Inhalte: Historische Aspekte der medialen Sportkommunikation; Sportkommunikatorforschung; Empirische Studien zur Sportberichterstattung in den Medien Tageszeitung, Sportzeitschrift, Radio, Fernsehen und Internet; ökonomische Aspekte der Sportmedien; Sport-Management-Prozess; Ziele, Maßnahmen und Erfolgskontrolle im Sportsponsoring; Sportwerbemittel und Sportwerbeträger; Aktuelle Daten zum Sponsoring- und Werbemarkt in Deutschland und Europa; Aktuelle Anforderungsprofile sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten für die Berufsfelder Sportjournalismus und Sponsoring.

Vertiefungsmodul "Sportmediale Praxiskompetenz"

Im Vertiefungsmodul Sportmediale Praxiskompetenz (bestehend aus der Übung Sportmediale Darstellungsformen und dem Seminar Sport und PR für Vereine/Verbände/Unternehmen) erlernen Bachelorstudierende des 6. Semesters in diversen Praxisübungen verschiedene mündliche und schriftliche Darstellungsformen der Sportkommunikation und der Sport-PR.

Dabei hält jeder Teilnehmende alleine oder in der Kleingruppe (2 bis 3 Personen) im Seminar "Sport und PR für Vereine/Verbände/Unternehmen" ein Referat zu einem Thema der Sport-PR. Die Gesamtdauer soll bei 45 bis max. 60 Minuten liegen, damit ausreichend Gelegenheit zur Diskussion und Reflexion mit dem gesamten Kurs besteht. Auf Wunsch der Referenten erhalten diese ein ausführliches Feedback durch den Dozenten im persönlichen Gespräch. In diesem Feedback soll es auch um inhaltliche Aspekte des Vortrags gehen, aber vor allem um die Art der Vermittlung, also um Vortragsstil, um Gestik, um Mimik und um Körpersprache jedes Einzelnen.

In der Übung "Sportmediale Darstellungsformen" werden grundlegende Regeln für das Schreiben von Texten erarbeitet und in vier Praxisübungen (Überschriften, Kurzmeldung, Nachricht, Pressebericht) angewendet. Nach jeder Übung werden weitere Regeln auf der Grundlage der verfassten Texte aufgezeigt. Zudem erhält jeder Teilnehmende eine individuelle Einschätzung und Verbesserungsvorschläge zu seinen Arbeiten.

So lernen die Studierenden die Anforderungen im Sport-PR-Managementprozess von der Ist-Analyse, über die Konzeption und Durchführung bis hin zur Evaluation zu präsentieren und an ausgewählten Fallbeispielen umzusetzen. Darüber hinaus sind die Teilnehmer_innen fähig, verschiedene medienspezifische und zielgruppenorientierte Kommunikationsformen anzuwenden.

Inhalte: PR-Management-Prozess; Funktionen und Felder von PR; PR-Kernbegriffe "Öffentlichkeit", "Öffentliche Meinung", "Image"; Instrumente, Darstellungsformen und Maßnahmen moderner PR; Methoden zur formativen und summativen PR-Evaluation; Empirische Studien zum Berufsfeld Öffentlichkeitsarbeit und zum Berufsfeld Sport-PR; Aktuelle Arbeitsmarktzahlen und Arbeitsmarktentwicklungen der PR in Sport-Verbänden und Sport-Vereinen.

Kolloquium Bachelorarbeiten

Das Kolloquium richtet sich an Studierende des 5. und höherer Semester, die in der Vorbereitung einer Abschlussarbeit stehen oder bereits daran schreiben. Ziel ist es auf einem schnellen und direkten Weg Feedback für die Examensprojekte zu geben und diese gemeinsam weiterzuentwickeln. Dafür werden in der Gruppe die nötigen methodischen Kompetenzen vertieft, wissenschaftliche Fragestellungen (weiter) entwickelt und Themen sowie deren weitere Umsetzung erarbeitet und individuelle Lösungen für etwaige Probleme gefunden. Das Kolloquium wird sowohl im Sommersemester als auch im Wintersemester angeboten.