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Ein erfolgreiches Jahr geht zu Ende: zwei Vivas in vier Wochen

Sport- und Gesundheitswissenschaften, TUSPFSP-newscat-exercisebiology |


Prof. David Franklin, Peter Weeber, Prof. Henning Wackerhage und Dekanin Prof. Renate Oberhoffer-Fritz (von links nach rechts)
Prof. Wackerhage gratuliert Daniela Schranner nach der bestandenen Viva.
Peter Weeber nach bestandener Viva im Dekanatssaal.

Am Ende der Dissertation steht immer die Verteidigung der wissenschaftlichen Arbeit, die sog. PhD Viva. Auch für zwei Doktoranden*innen an der Professur für Sport und Gesundheitswissenschaften war es innerhalb der letzten vier Wochen so weit, Daniela Schranner und Peter Weeber haben den nächsten Schritt in Ihrer akademischen Laufbahn beschritten und absolvierten erfolgreich ihre Vivas an der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften.

Im November hat Frau Schranner eindrucksvoll ihre Arbeiten zu Metabolom-Analysen bei hochspezifisch trainierten Athleten aus dem Bereich des Sprint-/Kraftsports, dem Ausdauersport und dem Natural Bodybuilding in einem Professorengremium erfolgreich verteidigt. Hierbei beschäftigte sie eingehend mit den metabolischen Unterschieden bei diesen unterschiedlichen Leistungssportlern, die durch das jahrelange intensive und hochspezifische Training entwickelt haben. Durch die Kontakte, die sie während ihrer Dissertationszeit geknüpft hat, ergab sich dann auch der nächste berufliche Schritt. Nahezu übergangslos hat sie eine PostDoc-Stelle am Helmholtzzentrum München in der Arbeitsgruppe "System Metabolomics" von Gabi Kastenmüller angetreten und setzt hier ihre wissenschaftliche Karriere fort.

Nicht weniger erfolgreich war Peter Weeber, denn gerade mal vier Wochen später absolvierte der frisch gebackene Papa ebenfalls seine Viva. Herr Weeber hat in den vergangen drei Jahren Untersuchungen an krebskranken Kindern in Bezug auf die molekularen Wirkmechanismen von Sport auf das Krebswachstum durchgeführt. Diese Erkenntnisse aus der Praxis hat er in Zellkulturversuchen fortgeführt und die Wirkungsweise von Katecholaminen auf das Krebszellwachstum untersucht. Herr Weeber führt seinen beruflichen Lebensweg bei der renommierten "Beisheim Stiftung" fort, wo er auch schon in den Jahren zuvor als Projektleiter für "Gesundheit" tätig war.

Alles in allem waren und sind beide Absolventen sehr erfolgreich und das ganze Team der Professur für Sportbiologie unter der Leitung von Henning Wackerhage wünscht den beiden viel Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen Lebensweg.