Neuigkeiten aus dem Lehr- Lernlabor

Nutzerstatistik Sommersemester 2018

Die folgenden Zahlen und Werte wurden im Zeitraum des Sommersemesters 2018 (1.4.2018 - 30.9.2018).

Eine ausführliche Übersicht beinhaltet der Statistische Abschlussbericht des Sommersemesters 2018

Leistungsdiagnostik mit Nationalkader Militärischer Fünfkampf der Bundeswehr

In den vergangenen zwei Monaten wurden die Nationalkader-Athlet_innen des Militärischen Fünfkampfs der Sportfördergruppe in Neubiberg intensiv im Bereich der Ausdauerleistungsfähigkeit sowie zur Gesamt-Trainingsbeanspruchung untersucht. Im Rahmen Ihrer Masterarbeit begleitete Alissa Wieczorek (MSc. Diagnostic and Training, Betreuer: Dr. Fabian Stöcker) die Athlet_innen täglich im Training und nahm sogar an Trainingslagern im Allgäu und Südfrankreich teil.

Für jede_n einzelnen Sportler_in wurde der Leistungsverlauf der vergangenen zwei Monate mittels mehrerer leistungsdiagnostischer Untersuchungen im Längsschnitt dokumentiert. Dabei wurde auch besonderes Augenmerk auf die individuelle Trainingsbeanspruchung gelegt: Training kann im Regelfall zwar die individuelle Leistungsfähigkeit verbessern, ein unausgeglichenes Verhältnis aus Belastung und Erholung jedoch zu Übertraining führen und so den Körper langfristig schädigen. Die Messungen wurden mit Geräten des Lehr- und Lernzentrums durchgeführt.

Contemplas Marker Tracking

Das neue Contemplas Softwareupdate vereinfacht das Marker Tracking und ermöglich eine schnelle Analyse von Gelenkswinkeln. Statt der herkömmlichen, reflektierenden Marker werden neue aktiv-Marker verwendet, welche selbst farbiges Licht aussenden. Diese Farbpunkte werden von einer Kamera aufgenommen und im Programm nachverfolgt. Nach Weiterverarbeitung der einzelnen Positionsdaten im Raum errechnet die Software selbstständig den Winkelverlauf sowie die Winkelgeschwindigkeit und -Beschleunigung.

Viel Spaß beim Messen wünscht das LLZ Team!

Neue Sättel für die Ergometer

Seit Mitte März haben die alten Sättel der Fahrradergometer im LLZ ausgedient und wurden durch neue SQlab® Stufensättel getauscht. Vorbei sind die Zeiten der schmerzenden Becken nach einer Ausdauerbelastung!

Viel Spaß beim Radeln wünscht das Team vom LLZ!

Herbstuniversität - Schülerinnen forschen 2017

Unter dem Motto "Schülerinnen forschen" schnupperten Mädchen ab der 10. Klasse in den Herbstferien für einen Tag an die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften. Im Rahmen des Besuchs zeigten Mitarbeiter_innen den Schülerinnen das breite Spektrum des Sportlabors am TUM Campus im Olympiapark. Täglich werden hier zahlreiche diagnostische Verfahren von Studierenden angewendet. Beispielsweise werden Bewegungen durch Herzfrequenzmessungen, Laktatanalysen oder Kraftdiagnostiken analysiert.

Unter Anleitung des Diplom-Sportwissenschaftlers Dr. Fabian Stöcker führten die Gymnasiastinnen bei einer intensiven Belastung auf dem Laufband eine Atemgasanalyse (Spiroergometrie) durch. Sie lernten, in welchen Parametern sich eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit widerspiegelt und wie die Ergebnisse interpretiert werden können. Während der Messung nahmen sie zusätzlich die Herzfrequenz ab und erfuhren hierdurch wie das Herz unter Belastung arbeitet.

Aber nicht nur der Herzmuskel wurde von den jungen Forscherinnen unter die Lupe genommen. Mithilfe der sogenannten Elektromyografie durften sie die Aktivität ihrer Bein- und Armmuskeln bei Bewegung messen.

Um auch einen Einblick in den Universitätsalltag zu bekommen, nahmen die Schülerinnen an der Übung "Gerätetraining" des Bachelor-Studienganges Sportwissenschaft teil. Der Kurs wird von Diplom-Sportwissenschaftler Tobias Borucker geleitet. Dabei lernten die Gymnasiastinnen die Anatomie, Funktionsweise sowie mögliche Fuktionsstörungen der Muskeln kennen. Zudem wurde demonstriert, wie bestimmte Muskelgruppen gezielt an Geräten trainiert werden können und auf welche Faktoren hier als Trainer geachtet werden muss.

Neu: Krafvektoren im Videobild

Bei kinetischen Messungen mit Kraftmessplatten und Kameras ist ab sofort die Anzeige von Kraftvektoren im Videobild möglich! Zuvor muss in der Videoanalysesoftware Contemplas eine Kalibration der Videobilder bezüglich der Maße und Lage der Kraftmessplatten durchgeführt werden. Aus den angezeigten Kraftvektoren im Videobild kann dann beispielsweise qualitativ eine achsengerechte Belastung der Gelenke bei Sprung- oder Ganganalysen beurteilt werden.

Nutzerstatistik Wintersemesters 2017/18

Die folgenden Zahlen und Werte wurden im Zeitraum des Wintersemesters 2017/18 erhoben. Der erhobene Zeitraum erstreckt sich von 1.10.2017 bis zum 31.03.2018. 

Eine ausführliche Übersicht beinhaltet der Statistische Abschlussbericht des Wintersemesters 2017/18

Neues Buchungssystem Untouch

Seit dem WS17/18 ist für Geräte-Reservierungen und Buchungen das Geräteverwaltungstool Untouch im Einsatz! Die Verwendung des Programms erleichtert die Inventarisierung und Verwaltung der mehr als 200 Messgeräte. Nutzer des LLZ profitieren von einer schnelleren Abwicklung vor Ort. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind bei email-Anfragen folgende Informationen wichtig:

  • Name
  • Studiengang
  • Gewünschtes Messgerät
  • Datum/Zeitraum der Nutzung UND konkrete Abholzeit (Wunschtermin)
  • Nutzung extern oder intern (Lernlabor)
  • Betreuer_in
  • Lehrstuhl/Professur/Arbeitsbereich des Betreuenden

TUMKolleg 2016

Im Rahmen des TUMKolleg Programmes besuchten auch im diesem Jahr im Oktober 29 Schüler_innen von zwei Münchner Gymnasien für einen Tag die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften. Durch die Kooperation des Werner-Heisenberg- und des Otto-von-Taube-Gymnasiums mit der TU München werden besonders begabte und im Bereich der Naturwissenschaften interessierte Schüler_innen der 10. Jahrgangsstufe gefördert. Neben einer intensiven Ausbildung im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), bekommen sie die Chance, jeden Mittwoch in wissenschaftliche Arbeiten der verschiedenen Fakultäten eingebunden zu werden und einen Einblick in den Universitätsalltag zu erhalten.

Die Studienfachberaterin Stephanie Perschke stellte den neugierigen Schüler_innen dabei die Fakultät sowie das Studienangebot und wissenschaftliche Bereiche vor. Im Anschluss zeigte der Leiter des Lehr- und Lernzentrums, Fabian Stöcker, den TUM-Kollegiat_innen im Labor des TUM-Campus im Olympiapark das breite Angebot an Geräten zur Leistungsdiagnostik, die den Studierenden zur Verfügung stehen.

In diesem Jahr erhielten die Schüler_innen Einblick in die Spirometrie und konnten nach einer Einführung in die Geräte mit Hilfe von Stöcker und der wissenschaftlichen Hilfskraft Mascha Reinicke ihre eigene Atemgasanalyse - sowohl auf dem Ergometer als auch in Ruhe - durchführen. Neben der Spirometrie konnten freiwillige Schüler_innen zudem ihre maximale Laufgeschwindigkeit auf dem Laufband beweisen. Am Nachmittag durften sie dann im Rahmen einer „Elektromyographie“ ihre eigene Muskeltätigkeit testen und auf der Kraftmessplatte ihre eigene Sprunghöhe berechnen. So erhielten die Schüler_innen im Laufe des Tages viele spannende Einblicke in die Praxis der Sportwissenschaften.

Neue Open Access Publikation in BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation (peer reviewed)

Als zweite Teilstudie seines Promotionsprojekts zur Beziehung von muskulärer Blutversorgung und Sauerstoffverfügbarkeit bei sportlicher Belastung hat Fabian Stöcker, Mitarbeiter des Lehr-Lernzentrums, ein Paper im Open Access Journal „BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation" publiziert. Auch hier kooperierte Stöcker mit der Professur für Biomechanik im Sport (Prof. Schwirtz) sowie dem Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie (Prof. Oberhoffer).

Während sich die vorangegangene Teilstudie mit dem Einfluss der Belastungsintensität beschäftigte, wurde nun der Fokus auf den Einfluss unterschiedlicher Belastungsdauern gelegt. Die Gesamtarbeit bewegt sich im Kontext des Intervalltrainings. So wurden fünf verschiedene, Intervalltraining-typische Belastungen (30s, 60s, 120s und 240s) beim Radfahren auf relative Änderungen von sauerstoffreichem und sauerstoffarmem Hämoglobin mittels Nah-Infrarot-Spektroskopie (NRIS) in der unmittelbaren Nachbelastungsphase untersucht (n=18).

Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe muskuläre Blutversorgung und Sauerstoffverfügbarkeit in der Nachbelastungsphase ab einer Mindestbelastungsdauer von 90s erreicht wird. Allerdings ist dies von der Leistungsfähigkeit abhängig: Gut ausdauertrainierte Personen zeigten schon nach 60-sekündiger Belastung eine verbesserte muskuläre Blutversorgung und Sauerstoffverfügbarkeit. Entsprechend empfiehlt sich für Intervalltraining eine Mindestbelastungsdauer von 60s bzw. 90s, je nach aktuellem Fitnesszustand.

Die Publikation ist auf der Homepage der Zeitschrift einsehbar und kann dort als PDF heruntergeladen werden (Open Access).

Journalpublikation

Fabian Stöcker, Mitarbeiter des Lehr- Lernzentrums, hat einen Aufsatz in der reviewten Fachzeitschrift "Journal of Clinical Physiology and Functional Imaging" publiziert. In Kooperation mit der Professur für Biomechanik im Sport sowie dem Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie untersuchte Stöcker die Beziehung von Blutversorgung und Sauerstoffverfügbarkeit in belasteter Muskulatur.

Bisher wird eine erhöhte lokale Blutversorgung als einer der grundlegenden Faktoren für aerobe Trainingseffekte durch Intervalltraining, wie beispielsweise einen verbesserten Fettstoffwechsel, angesehen. Doch die Beziehung von Blutversorgung und Sauerstoffverfügbarkeit in der belasteten Muskulatur ist tatsächlich noch weitgehend unerforscht.

In dieser Studie wurde die Auswirkung von sechs verschiedenen Belastungsintensitäten (40-90% der maximalen aeroben Kapazität, VO2peak) beim Radfahren auf relative Änderungen von sauerstoffreichem und sauerstoffarmem Hämoglobin mittels Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIRS) in der unmittelbaren Nachbelastungsphase untersucht (n=17).

Aus den Ergebnissen wird deutlich, dass die lokale Sauerstoffversorgung zwar von 40-60% VO2peak nicht in der Lage ist, den steigenden Sauerstoffbedarf komplett zu kompensieren, aber bei höheren Intensitäten sukzessive besser wird. Entsprechend nimmt die Sauerstoffverfügbarkeit in der Nachbelastungsphase bei Intensitäten >60% VO2peak deutlich zu, wobei kein weiterer Anstieg oberhalb von 80% VO2peak beobachtet werden konnte.

Diese Effekte werden vermutlich durch eine erhöhte mikrovaskuläre Perfusion hervorgerufen, also eine verbesserte Durchblutung kleinster Gefäße in der belasteten Muskulatur. Die verbesserte Durchblutung ist dabei die Folge einer durch die Belastung verursachten verstärkten Vasodilatation, also einer Erweiterung dieser Gefäße.

Der von der Autorengruppe um Stöcker eingereichte Beitrag kann online bereits eingesehen werden und wird im Journal of Clinical Physiology and Funcitonal Imaging in einer der nächsten Ausgaben publiziert.

Publikation: End-exercise ΔHHb/ΔVO2 and post-exercise local oxygen availability in relation to exercise intensityAutoren: Stöcker, F., von Oldershausen, C., Paternoster, FK., Schulz, T. and Oberhoffer, R.

KEYWORDS: muscle oxygenation; hyperemia; near-infrared spectroscopy; exercise intensity; post-exercise muscle perfusion; prior exercise

Unitag – Schüler_innen an der Universität

Im Rahmen des „Unitags“ schnupperten am 08. Januar 2016 Schüler_innen Münchner Gymnasien an die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften. Der besondere Tag wurde von der TUM in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultur, Wissenschaft und Kunst ins Leben gerufen. Ziel ist, besonders guten und an naturwissenschaftlichen und technischen Fächern interessierten Schüler_innen einen vertieften Einblick in die verschiedenen Fakultäten der TUM zu ermöglichen. Dies soll vor allem bei der späteren Studien- und Berufswahl helfen.

Zunächst stellte die Studienfachberaterin Stephanie Perschke den Schüler_innen das Studienangebot und die verschiedenen Forschungsbereiche der Fakultät vor. Auch die Fachschaftsvertreterin Johanna Schmickler stand den jungen Kollegiaten für Fragen zur Verfügung. Im Anschluss gewährte Fabian Stöcker einen Einblick in das breite Angebot des Labors im Lehr- Lernzentrum der Fakultät.

Dort können Studierende mit wissenschaftlichen Geräten eigene Untersuchungen durchführen, beispielsweise zur Bewegungs- und Haltungsanalyse, Körperfettmessung oder Kraftdiagnostik. Die jungen Forscher_innen lernten Anfang Januar das sogenannte „Talent Diagnose System (TDS)“ kennen. Mit einer Bodenkontaktplatte und zwei Handsensorflächen können zahlreiche sportmotorische Tests durchgeführt werden. Die Schüler_innen erhoben unter Anleitung von Stöcker ihre Reaktionsschnelligkeit.

Zusätzlich zu dieser spannenden Praxiserfahrung konnten die künftigen Abiturient_innen auch einen Einblick in eine Veranstaltung theoretischen Inhalts erlangen. Dafür hörten sie sich die Vorlesung „Orthopädie und Traumatologie“ des Bachelor-Studienganges Sportwissenschaft an, welche von Prof. Dr. Thomas Horstmann und Klaus Remuta gehalten wurde.

TUMKolleg – ein Tag an der Fakultät SG

Im Rahmen des TUMKolleg Programmes besuchten im Dezember 2015 dreißig Schüler_innen von zwei Münchner Gymnasien für einen Tag die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften. Durch die Kooperation des Werner-Heisenberg- und des Otto-von-Taube-Gymnasiums mit der TUM werden besonders begabte und im Bereich der Naturwissenschaften interessierte Schüler_innen der 10. Jahrgangsstufe gefördert. Neben einer intensiven Ausbildung im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), bekommen sie die Chance, jeden Mittwoch in wissenschaftliche Arbeiten der verschiedenen Fakultäten eingebunden zu werden und einen Einblick in den Universitätsalltag zu erhalten.

Die Studienfachberaterin Stephanie Perschke stellte den neugierigen Schüler_innen dabei die Fakultät sowie das Studienangebot und wissenschaftliche Bereiche vor. Im Anschluss zeigte Philipp Peter den TUM-Kollegiaten im Labor des TUM-Campus im Olympiapark das breite Angebot an Geräten zur Leistungsdiagnostik, die den Studierenden zur Verfügung stehen.

Am Beispiel der Laktatmessung bekamen die Schüler_innen einen praktischen Einblick in das Themenfeld. Dafür absolvierten mehrere Proband_innen eine Ausdauerbelastung auf dem Fahrrad-Ergometer, die anschließend gemeinsam ausgewertet wurde. Abschließend bot die Vorlesung „Sportmotorische Diagnostik und Sportmotorisches Lernen“ des Bachelor-Studienganges Sportwissenschaft, gehalten von Dr. Ferdinand Tusker, den jungen Forschern_innen einen weiteren Einblick in den Universitätsalltag.

Studentisches Projekt

Im Rahmen des Masterstudienganges Diagnostik und Training führen die Studierenden des ersten Semesters derzeit eine Studie im Fachgebiet Bewegungswissenschaften durch. Ziel ist, den Effekt von Bewegungsbeobachtung zu ermitteln. Hierfür wird zunächst die Gleichgewichtsfähigkeit auf der Slackline durch einbeiniges Stehen ermittelt. Anschließend sieht der Proband in einer zehnminütigen Interventionsphase ein Video eines Experten. Um zu erfassen, ob durch diese Bewegungsbeobachtung eine Verbesserung der eigenen Ausführung erreicht werden kann, wird im Anschluss die Gleichgewichtsfertigkeit erneut ermittelt.

Nutzungsstatistik

Im Rahmen des Lehr- und Lernzentrums wird mittlerweile eine Vielzahl an Laborzeiten und Messequipment durch Studierende und Mitarbeiter_innen der Fakultät für Lehrveranstaltungen, Seminar- und Abschlussarbeiten genutzt. Nun gibt es eine erste Nutzungsstatistik der vergangenen Semester.


Nutzungsstatistik Lehr- Lernzentrum (PDF, 367 KB)

Herbstuniversität - Schülerinnen forschen

Unter dem Motto "Schülerinnen forschen" schnupperten Mädchen ab der 10. Klasse in den Herbstferien für einen Tag an die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften. Im Rahmen des Besuchs zeigten Mitarbeiter_innen den Schülerinnen das breite Spektrum des Sportlabors am TUM Campus im Olympiazentrum. Täglich werden hier zahlreiche diagnostische Verfahren von Studierenden angewendet. Beispielsweise werden Bewegungen durch Herzfrequenzmessungen, Laktatanalysen oder Kraftdiagnostiken analysiert.

Unter Anleitung des Diplom-Sportwissenschaftlers Fabian Stöcker führten die Gymnasiastinnen bei einer intensiven Belastung auf dem Laufband eine Atemgasanalyse (Spiroergometrie) durch. Sie lernten, in welchen Parametern sich eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit wiederspiegelt und wie die Ergebnisse am Computer ausgewertet werden. Während der Messung nahmen sie zusätzlich die Herzfrequenz ab und erfuhren hierdurch wie das Herz unter Belastung arbeitet.

Aber nicht nur der Herzmuskel wurde von den jungen Forscherinnen unter die Lupe genommen. Mithilfe der sogenannten Elektromyografie durften sie die Aktivität ihrer Bein- und Armmuskeln bei Bewegung messen.

Um auch einen Einblick in den Universitätsalltag zu bekommen, nahmen die Schülerinnen an der Übung "Funktionsgymnastik" des Bachelor-Studienganges Sportwissenschaft teil. Der Kurs wird von der Diplom-Sportwissenschaftlerin Heidi Weberruß geleitet. Dabei lernten die Gymnasiastinnen die Anatomie und die Funktionsweise der Muskeln kennen. Zudem wurden verschiedene Möglichkeiten, bestimmte Muskelgruppen gezielt an Geräten sowie mit Eigengewicht zu trainieren, demonstriert und angewendet.