TEMPiS ‒ GÖA

Das Forschungsprojekt „TEMPiS – GÖA – Gesundheitsökonomische Analyse des Flying Intervention Teams als neues Schlaganfall-Versorgungssystem im ländlichen Raum“ wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. Unter der Konsortialführung von Professorin Leonie Sundmacher wird im Rahmen dieses Projekts zusammen mit der Münchener Klinik Harlaching und den gesetzlichen Krankenkassen AOK Bayern, BARMER Landesvertretung Bayern und dem BKK Landesverband Bayern die gesundheitsökonomische Evaluation des neuen Versorgungsmodells „Flying Intervention Team (TEMPiS-FIT)“ durchgeführt.

Das zu evaluierende neue Versorgungsmodell ist Teil des bereits in der Regelversorgung etablierten TEMPiS-Netzwerks und zielt auf die Schließung der Versorgungslücke ischämischer Schlaganfallpatienten mit großen Gefäßverschlüssen im ländlichen Raum ab. Beim ischämischen Schlaganfall ist die schnelle Wiederherstellung der Blutversorgung im betroffenen Hirnareal ein zentraler Faktor, da hierdurch kurz- und langfristige Beeinträchtigungen vermindert oder ganz vermieden werden können. Um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, ohne dabei Einfluss auf die Effizienz und Fertigkeit ländlicher Kliniken zu nehmen, kommt im Rahmen von TEMPiS-FIT daher seit 2018 ein mobiles Interventionsteam zum Einsatz, welches mit einem Helikopter direkt zur Aufnahmeklinik des/r Patienten/in geflogen wird. Dadurch wird angestrebt eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig die bestehenden Telemedizin-Netzwerke zu stärken.

Das Projekt begann im Mai 2020 und hat eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren.

Hauptansprechpartnerinnen für das Projekt sind Ronja Flemming und Wiebke Schüttig.

 

Aktuelles zum Projekt

Das Projekt Tempis-GÖA beginnt zum 1. Mai 2020.


Konsortialpartner im Projekt


Gefördert durch