MobilE-ARTH

Dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten MobilE-Netzwerk (MobilE-Net), einem Netzwerk für Versorgungsforschung mit klinischen und wissenschaftlichen Partnern und Praxispartnern, wurde auch die zweite Förderphase durch das BMBF zugesprochen.

Mit dem Teilprojekt MobilE-ARTH ist der Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie in dieser Förderphase am Forschungsprojekt beteiligt. MobilE-ARTH hat zum Ziel im Kontext evidenzbasierter Leitlinienempfehlungen und der Relevanz der „continuity of care" durch die Entwicklung, Validierung und Pilotierung von Qualitätsindikatoren die ambulante Versorgung von Patienten mit Koxarthrose und Gonarthrose zu verbessern. Hypothese des Projekts ist, dass ein Qualitätsindikatorenset basierend auf Routinedaten sowie Information und Austausch über die Versorgung in regionalen Arztnetzen eine Verbesserung der Koordination im ambulanten Sektor sowie der Behandlungskontinuität zur Folge hat. Im Projekt wird daher zunächst ein Set von routinedaten-basierten Qualitätsindikatoren erstellt und anschließend in einem strukturierten Konsensprozess durch ein Expertenpanel von Ärzten, Physiotherapeuten und Patientenvertretern validiert. Im Anschluss wird das Qualitätsindikatorenset im Rahmen einer Pilotstudie in bestehenden Ärztenetzen erprobt.
Das Projekt startet im Januar 2021.

Hauptansprechpartner für das Projekt am Lehrstuhl Gesundheitsökonomie ist Tobias Bock.

Aktuelles zum Projekt

Das Projekt MobilE-ARTH beginnt zum 1. Januar 2021.

 

Konsortialpartner im Teilprojekt

  • AOK Bayern

  • Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Muskuloskelettales Universitätszentrum München (MUM), Klinikum der Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU)

  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf