ImPuls

Das Forschungsprojekt „ImPuls: Starke Psyche durch Motivation und Bewegung“ wird in der Kategorie neue Versorgungsformen durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) gefördert. In Zusammenarbeit mit der Eberhard-Karls-Universität Tübingen als Konsortialführer, der AOK Baden-Württemberg, der Techniker Krankenkasse, der Ludwig-Maximilians-Universität und dem deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie soll eine evidenzbasierte, verhaltensbezogene Bewegungstherapie in die ambulante Primärversorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen implementiert werden. Der Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie wird im Forschungsprojekt ImPuls die gesundheitsökonomische Evaluation durchführen.

Die Intervention besteht konkret aus einem Bewegungsprogramm, in dem ausdauerorientierte sportliche Aktivitäten sowie Schulungen mit volitionalen und motivationalen Aspekten kombiniert angewendet werden. Die Patienten werden hierfür in Gruppen von sechs Personen eingeteilt und von Sport- und Bewegungstherapeuten betreut. Der Transfer des erlernten Verhaltens in den Alltag soll hierbei durch die eigens entwickelte ImPuls-App unterstützt werden. Das Bewegungsprogramm richtet sich an Patienten mit Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Panikstörungen und Insomnien. Im Rahmen des Projekts sollen hierbei die Steigerung der Versorgungseffizienz sowie die Verringerung der Versorgungskosten durch die Intervention untersucht werden.

Das Forschungsprojekt startete im September 2020 und hat eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren.

Hauptansprechpartnerin am Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie ist Saskia Kropp.

Aktuelles zum Projekt

Das Projekt Impuls beginnt zum 1. September 2020.


Konsortialpartner im Projekt

  • Eberhard-Karls-Universität Tübingen (als Konsortialführer)
  • AOK Baden-Württemberg
  • Techniker Krankenkasse
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) e.V.

 

Gefördert durch