Profil der Professur für Biomechanik im Sport

Die Professur für Biomechanik im Sport beschäftigt sich in der Forschung einerseits mit anwendungs­orientierten, biomechanischen Fragestellungen aus dem (Leistungs-)­Sport (z.B. Technikoptimierung) sowie dem medizinischen Bereich des Präventions- und Rehabilitati­onssport. Andererseits liegt ein weiterer Arbeits­schwerpunkt im Bereich der Grundlagen­forschung zur Muskelmechanik und zu muskulären Kraft­eigenschaften sowie der darauf basierenden Entwicklung und Konzeption leistungsdiagnostischer Maßnahmen. Zudem werden mit Kooperationspartnern aus der Industrie Fragestellungen aus den Bereichen der Fahrzeugergonomie bearbeitet (Publikationen).

In der Lehre wird den Studierenden das breite Spektrum der Biomechanik näher gebracht. Die Inhalte der Vorlesungen und Seminare reichen von Grundlagen der Biomechanik über biomechanische Diagnostik in verschiedenen Anwendungsfeldern bis hin zur Muskelmechanik und mathematischen Modellierung von Muskelmodellen sowie Modellierung und Simulation von Bewegung. Dabei legen wir didaktisch hohen Wert darauf, sowohl fundiertes theoretisches Expertenwissen als auch praktisch-anwendungsorientierte Fähigkeiten zu vermitteln.

Des Weiteren besteht ein offizieller Kooperationsvertrag mit dem Olympiastützpunkt Bayern (OSP), welcher eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Leistungssport gewährleistet. Im Rahmen dieser Kooperation führt die Professur für Biomechanik im Sport zur wissenschaftlichen Beratung der Kaderathlet_innen des OSP leistungsdiagnostische Untersuchungen durch. Zudem werden die Nationalmannschaften Skilanglauf und Skisprung des Deutschen Skiverbandes (DSV) auf Trainingslehrgängen wissenschaftlich betreut.