Über uns

Der Lehrstuhl für Bewegungswissenschaft widmet sich dem Verständnis der Gesetzmäßigkeiten von menschlicher Bewegung und motorischem Lernen unter besonderer Berücksichtigung der zugrunde liegenden neuronalen Mechanismen. Dies betrifft elementare Fertigkeiten, wie die Manipulation von Objekten, komplexe routinierte Handlungen, wie der Gebrauch von Werkzeugen, sowie sportlichen Aktivitäten in Freizeit und im Hochleistungsbereich. Die angewendeten Methoden reichen von Verhaltensmessungen, wie Bewegungsanalysen, über Messungen neuronaler Aktivitäten mit Methoden wie funktioneller Kernspintomographie (fMRT) oder transkranieller Magnetstimulation (TMS) bis hin zur Untersuchung von Personen mit definierten Schädigungen des Nervensystems. Von besonderem Interesse sind Veränderungen motorischer Leistungen und deren neuronale Korrelate. Dabei wird sowohl die motorische Entwicklung über die Lebensspanne berücksichtigt wie auch die Effekte von Interventionen, die von der Therapie einer sensomotorischen Störung bis hin zu spezifischen sportlichen Trainingsprogrammen reichen können. Diese Erkenntnisse dienen dazu, die menschliche Motorik besser zu verstehen und Interventionen in einem weiten Bereich von rehabilitativen oder präventiven Maßnahmen bis zu sportlichen Höchstleistungen zu verbessern.