Studiengänge der Fakultät für Sport- und Gesundheits­wissenschaften


Bachelorstudiengänge (B.Sc.)

Bachelor Gesundheitswissenschaft

Das Studienangebot richtet sich an Studienanfänger_innen, die sich für den Gesundheitssektor und seine interdisziplinären Teilbereiche qualifizieren wollen. Dafür sind die schulischen Leistungen im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften relevant. Gute Englischkenntnisse sind vorauszusetzen, da der Studiengang zum Zwecke der Internationalität (transnationalen Anschlussfähigkeit und Studierendenmobilität) bilingual angeboten wird. Bereits erfolgtes Engagement im Bereich des Gemeinwesens bietet eine gute Grundlage, um Interessen der zukünftigen Studierenden für mögliche Handlungsfelder im Bereich der Gesundheitswissenschaften zu identifizieren.

Bachelor Sportwissenschaft

Der Studiengang vermittelt den Studierenden sowohl einen wissenschaftlichen Zugang zum Sport, als auch die dazu gehörenden Methoden.

Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Studiengangs wurde, basierend auf den Evaluationsergebnissen, der bisherige Bachelorstudiengang "Wissenschaftliche Grundlagen des Sports" grundlegend überarbeitet. Ab dem Wintersemester 2014/2015 wird der Studiengang unter dem Namen "Sportwissenschaft" mit optimierten Inhalten und entsprechend angepasstem Eignungsfeststellungsverfahren angeboten.

Masterstudiengänge (M.Sc.)

Masterstudiengang: Diagnostics and Training, MSc. (englischsprachig)

Auslaufend! Ab WiSe 16/17 Neuer Masterstudiengang: "Sport and Exercise Science"

Der Masterstudiengang "Diagnostik und Training MSc." befasst sich im Kontext der Sportwissenschaft mit den verhaltens- und naturwissenschaftlichen Teildisziplinen Bewegungswissenschaft, Biomechanik, Sportinformatik, Sportpsychologie und Trainingswissenschaft. Übergreifendes Ziel des Studienganges ist es, den Absolvent_innen aus dieser sportwissenschaftlich interdisziplinären Perspektive umfassende Kompetenzen in den Bereichen Diagnostik und Training zu vermitteln. Diese Interdisziplinarität ist notwendig um der Komplexität der vielfältigen und gleichzeitig wirkenden Einflussfaktoren auf den sich bewegenden Menschen (z. B. biomechanische, physiologische oder mentale Faktoren) gerecht zu werden.

MASTERSTUDIENGANG: HEALTH SCIENCE - PREVENTION AND HEALTH PROMOTION, MSC. (englischsprachig)

Der Masterstudiengang "Health Science - Prevention and Health Promotion" setzt sich vertieft mit dem bio-psycho-sozialen Ansatz der Gesundheit auseinander. Zentrale Bedeutung wird dabei der Definition von Gesundheit nach WHO zuteil: "a complete state of physical, mental and social well-being, and not merely the absence of disease or infirmity". Der Studiengang fokussiert dabei auf den Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention.

Lehramtsstudiengänge

Im Rahmen der staatlichen Ausbildung von Lehrer_innen in Bayern kann das Fach Sport als Didaktik- oder Unterrichtsfach an der TU München belegt werden. Dabei gibt es für jede Schulart einen eigenen Studiengang, der die Studierenden innerhalb von sieben bis neun Semestern und dem anschließenden Referendariat für eine berufliche Tätigkeit als Lehrer_in  qualifiziert. Die Ausbildung für Studienanfänger in den Lehrämtern für Gymnasien, Realschulen sowie Grund- und Mittelschulen im Fach Sport erfolgt entlang der rechtlichen Regelungen der Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) vom 13. März 2008.

Folgende Lehramtsstudiengänge werden an der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften angeboten:

Lehramt an Gymnasien

  • Unterrichtsfach Sport mit zweitem Unterrichtsfach an der Ludwigs-Maximilians-Universität München. (Als zweites Fach gewählt werden kann Deutsch, Englisch, Mathematik, ev./kath. Religionslehre oder Latein.) Abschluss: Staatsexamen.
  • Unterrichtsfach Sport mit zweitem Fach an der TUM. Nur in Kombination mit Mathematik im Rahmen des Studiengangs "Naturwissenschaftliche Bildung", der an der TUM School of Education angeboten wird. Abschluss: Bachelor/Master of Education; im Anschluss Referendariat möglich.

Lehramt an Realschulen

  • Unterrichtsfach Sport mit zweitem Fach an der LMU. (Als zweites Fach gewählt werden kann Deutsch, Englisch, Mathematik oder Wirtschaftswissenschaften). Abschluss: Staatsexamen.

Lehramt an Mittelschulen

  • Unterrichtsfach Sport. Abschluss: Staatsexamen.
  • Didaktikfach Sport im Rahmen des Studiums der Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule. Abschluss: Staatsexamen.

Lehramt an Grundschulen

  • Unterrichtsfach Sport. Abschluss: Staatsexamen.
  • Didaktikfach Sport im Rahmen des Studiums der Didaktiken einer Fächergruppe der Grundschule. Abschluss: Staatsexamen.

Lehramt an beruflichen Schulen

  • Unterrichtsfach (bzw. Zweitfach) Sport in Kombination mit einer beruflichen Fachrichtung im Rahmen des Studiengangs "Berufliche Bildung", der an der TUM School of Education angeboten wird. Abschluss: Bachelor/Master of Education.
  • Berufliche Fachrichtung „Gesundheits- und Pflegewissenschaft“ in Kombination mit einem Unterrichtsfach (bzw. Zweitfach; z.B. Sport) im Rahmen des Studiengangs "Berufliche Bildung", der an der TUM School of Education angeboten wird. Abschluss: Bachelor/Master of Education.   

Zulassungsvoraussetzungen für die Lehramtsstudiengänge sind:

  • Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife
  • bestandene Sporteignungsprüfung (gilt für alle Unterrichtsfächer, auch Bachelor/Master of Education; für das Didaktikfach Sport wird die Sporteignungsprüfung nicht benötigt). Mehr Informationen zur Sporteignungsprüfung finden Sie hier.

Nichtakademische Studiengänge

Für die Berufsfelder im außerschulischen Sport werden in Bayern seit 1946 "Sportlehrer_innen im freien Beruf" ausgebildet. Sie sind als Allround-Sportlehrer_innen u.a. bei Sportvereinen und Sportverbänden, größeren Betrieben, kommunalen Einrichtungen, der Bundeswehr, der Polizei, in privaten Sportschulen und Freizeitunternehmen beschäftigt. Die sechssemestrige Ausbildung erfolgt im Fach Sport in Praxis und Theorie, und zusätzlich in wählbaren freizeitorientierten Fächern und Schwerpunkten. Zulassungsvoraussetzungen sind die Mittlere Reife, der Nachweis der gesundheitlichen Eignung und die bestandene Sporteignungsprüfung.

Des weiteren existiert eine Ausbildung zum "staatlich geprüften Fachsportlehrer_in im freien Beruf", und zwar als Berg- und Skiführer_in, Skilehrer_in und Snowboardlehrer_in . Ziel ist die Heranbildung von Spezialist_innen für Lehraufgaben im Hochleistungssport der Vereine und Verbände bzw. im kommerziellen Freizeitbereich. Die Ausbildung erstreckt sich über vier bzw. fünf etwa 14tägige zentrale Lehrgänge mit zusätzlichem Praktikum und schließt mit der staatlichen Prüfung (Praxis, Lehreignung, Theorie) in den jeweiligen Ausbildungsrichtungen ab.